Messe „Export 21“ zeigt Perspektiven auf
Chancen in Osteuropa und im Fernen Osten

Grenzüberschreitende Geschäftsbeziehungen? Kein Problem, melden immer häufiger auch kleine und mittelständische Unternehmen. Es sind nicht nur die rund 4 000 deutschen Unternehmen, die bereits als Global Player gelten und die rund 100 000 deutschen exportorientierten Betriebe, die mehr als ein Viertel ihrer gesamten Umsätze im Ausland erzielen, die Deutschland zu einem Exportland machen.

sgr DÜSSELDORF. Auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen entdecken die Vorteile der Produktionsverlagerungen ins Ausland und die Chancen auf Umsatzwachstum, die im Export liegen. Die Auslandsaktivitäten werden zudem durch die EU- Osterweiterung und den WTO-Beitritt der Volksrepublik China, die damit zum interessanten Exportmarkt wird, forciert.

Eine „Export-Messe“ für kleine und mittelständische Unternehmen, die neue Märkte suchen, ist daher schon längst überfällig. Diese Lücke soll mit der „Export 21“ geschlossen werden, einer Messe mit Kongress, die am 7. und 8. Dezember 2004 in Frankfurt/M stattfindet. Wie es in der Ankündigung des Messeveranstalters Reed Exhibitions, Düsseldorf, heißt, soll ein zentrales Forum geschaffen werden, auf dem das gesamte Dienstleistungsspektrum der Außenwirtschaft vertreten ist. In Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWA) und Partnern aus der Wirtschaft, wie der HVB Group, der Bank Austria Creditanstalt, der Allgemeine Kredit coface, Rödl & Partner und der Schenker AG bündelt die „Export 21“ mit Fachmesse, Kongress, Workshops, offenen Forumsveranstaltungen und einer Match-Making-Plattform das Informationsangebot.

Im Mittelpunkt der „Export 21“ steht der Know-how-Transfer, speziell im Bereich der Finanzdienstleistungen, der Logistik, Beratung und Wirtschaftsförderung. Das zweitägige Kongressprogramm soll über Chancen und Herausforderungen im neuen Europa und den expandierenden Märkten in Asien informieren. Es werden Fragen aufgeworfen und Lösungen vorgestellt zu Finanzierungskonzepten und Risikomanagement bei Auslandsprojekten, Allianz- und Kooperationsmodellen, internationalem Investitions- und Standortmanagement und weltweitem Sourcing. Best-Practice-Studien aus den Bereichen Finanzierung, Logistik, Sourcing, Marketing und Messen zählen ebenso dazu wie aktuelle Themen der Wirtschaftsförderung, Exportunterstützung und Investitionsvorhaben von Kammern, Verbänden und nationalen Institutionen. Abgerundet wird das Spektrum durch die Themen Qualifizierung von Unternehmen und Mitarbeitern.

„Außenhandel und Auslandsinvestitionen werden künftig für die deutsche Wirtschaft eine noch größere Rolle spielen“, weist Rezzo Schlauch, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und Schirmherr der „Export 21“ auf die Bedeutung hin.

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