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Mitarbeiterzahlen: Familienunternehmen buhlen um die besten Köpfe

Viele Aktiengesellschaften werfen Mitarbeiter raus - ganz anders die 500 größten Familienunternehmen: Sie stellen ein. Doch im Kampf um die besten Köpfe haben sie oft das Nachsehen - und das hat Gründe.

Unternehmenszentrale der Robert Bosch GmbH: Vielen Studenten ein Begriff. Quelle: dapd
Unternehmenszentrale der Robert Bosch GmbH: Vielen Studenten ein Begriff. Quelle: dapd

DuisburgIn den vergangenen fünf Jahren haben die 500 größten Familienunternehmen in Deutschland ihr Personal deutlich aufgestockt. Seit 2006 stieg die Mitarbeiterzahl um elf Prozent auf rund 3,3 Millionen.

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Zum Vergleich: Die Dax-30-Konzerne ohne Familienunternehmen wie Henkel oder Beiersdorf reduzierten die Zahl ihrer Beschäftigten im selben Zeitraum um sieben Prozent auf rund 1,4 Millionen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Familienunternehmen.

Dennoch müssten die Familienunternehmen etwas tun, "damit sie im Wettbewerb um die besten Fach- und Führungskräfte gegenüber den großen Aktiengesellschaften nicht zweite Wahl sind", erklärt Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen.

Ranking Deutschlands größte Familienunternehmen

  • Ranking: Deutschlands größte Familienunternehmen
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Denn vielen familiengeführten Firmen fehlen nach wie vor Ingenieure oder Marketingprofis, vor allem wenn sie fernab der Metropolen - etwa zum Beispiel in Ostwestfalen oder Südschwaben - talentierte Mitarbeiter suchen. Deshalb starteten am vergangenen Freitag 26 Familienunternehmen auf dem Gelände des Traditionsunternehmens Haniel in Duisburg zum achten Mal einen Karrieretag. Von rund 2000 Management-Bewerbern wurden 400 zu persönlichen Gesprächen geladen.

Mittelstand

Dabei besitzen selbst Unternehmen wie Haniel, die weit mehr als 53 000 Mitarbeiter weltweit beschäftigen, Nachholbedarf in Sachen Arbeitgeberattraktivität. Das zeigt eine selbstkritische Studie von Haniel und der Personalberatung Kienbaum, die 300 Studierende der Wirtschaftswissenschaften befragte. Danach kannten knapp 40 Prozent das Unternehmen überhaupt nicht.

Das Technologieunternehmen Heraeus aus Hanau war noch mehr Befragten - rund 60 Prozent - völlig unbekannt. Ganz vorn liegen bei den Studenten dagegen die Familienunternehmen Bosch, Henkel und Bertelsmann.

  • 05.12.2011, 22:49 Uhruff21

    Noch - vielleicht.
    .
    Wenn man aber die deutschen Medien so verfolgt, dann müsste es eigentlich
    Generation Weiwei heissen.

  • 05.12.2011, 22:25 UhrAnonymer Benutzer: bla4bla

    Heißt das nicht eigentlich "Generation Y" statt "Generation Why"?

  • 05.12.2011, 22:10 UhrAnonymer Benutzer: Gast0815

    Bei den meisten Familienunternehmen ist die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern sehr hoch. Die Gehälter bei den Familienunternehmen sind normalerweise auch höher als bei einer Kapitalgesellschaft.

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