Mittelständler Berker
„Ich sehe nicht so schwarz für 2009“

Der mittelständische Elektrobetrieb Berker hat Grund zum Optimismus: Sein Geschäft erweist sich als weitgehend krisenresistent, der Absatz der Elektroschalter, Steckdosen und Gebäudesystemtechnik läuft recht stabil. Wie ein relativ kleines Unternehmen der globalen Krise trotzt.

SCHALKSMÜHLE. Kreditklemme? Konjunkturkrise? Anders als den meisten anderen Mittelständlern bereitet die aktuelle Lage dem Elektrotechnikhersteller Berker wenig Sorgen. Finanzschulden hat das Familienunternehmen aus Schalksmühle am Rande des Sauerlandes nicht und der Absatz der Elektroschalter, Steckdosen und Gebäudesystemtechnik läuft relativ stabil. "Ich sehe nicht so schwarz für 2009", sagt Dietmar Böcking, Sprecher der Geschäftsführung. Er plant für das laufende Jahr einen unveränderten Umsatz.

Bis Oktober sei das Geschäft des Herstellers von Schaltersystemen, Steckdosen und Gebäudesystemtechnik gut gelaufen, danach habe es einen einstelligen Rückgang gegeben. "Trotzdem haben wir das Jahr 2008 mit einem Umsatzplus abgeschlossen", betont Böcking. Der Umsatz lag bei rund 120 Mio. Euro nach 112 Mio. im Jahr 2007. Rückgänge hat es vor allem in dem relativ kleinen Bereich Automobil gegeben, in dem Berker Schalter für die Innenraumbeleuchtung fertigt. Auch im Projektgeschäft habe es einige Verschiebungen gegeben, doch sei der Anteil am Umsatz eher gering.

Das Hauptgeschäft des Unternehmens läuft dagegen nach Aussage Böckings recht gut und wird sich auch 2009 stabil entwickeln. Berkers Hauptkunden sind Elektroinstallateure - und die haben bisher kaum Probleme. Aus dem seit langem schrumpfenden Wohnungsneubau mit schlechten Preisen hält sich Berker weitgehend heraus. "Die Renovierung von Eigenheimen ist dagegen ein kontinuierliches Geschäft", betont Böcking.

Auch die vielbeschworene Kreditklemme beunruhigt das Unternehmen nicht: "Das Unternehmen hat keine Bankschulden, eine hohe Eigenkapitalquote, finanziert die Investitionen aus dem Cash-Flow und war immer profitabel", umschreibt der Manager die komfortable Situation. Genaue Zahlen nennt er aber nicht.

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