Mittelstand: Ausland steht im Fokus

Mittelstand
Ausland steht im Fokus

Die Sparkassen-Finanzgruppe muss sich auf eine stärkere Auslandsorientierung des Mittelstands einstellen. Nach einer Umfrage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) erwarten mehr als die Hälfe der Firmenkundenberater 2006 verstärkte Exportaktivitäten ihrer Klientel.

BERLIN. Dabei rechnen 27 Prozent der Sparkassenexperten damit, dass die Firmenkunden auch den Aufbau eigener Vertriebs- oder Produktionsstützpunkte im Ausland ins Auge fassen. „Das stellt für die Sparkassen-Finanzgruppe eine große Herausforderung dar“, konstatierte DSGV-Präsident Dietrich Hoppenstedt bei Vorlage der „Diagnose Mittelstand 2006“.

In Deutschland muss sich der Sparkassen-Sektor keine großen Sorgen um seine Marktstellung machen. Nach Angaben des DSGV stellten Sparkassen und Landesbanken von den Krediten an Unternehmen und Selbstständige im September 2005 von insgesamt 905 Mrd. Euro rund 43 Prozent oder 387 Mrd. Euro zur Verfügung. Die großen privaten Banken hatten nach Sparkassenangaben einen Anteil von 17 Prozent, die Genossenschaftsbanken kamen auf 14,5 Prozent.

Wenn es um die Betreuung im Ausland, „so hatten wir früher im Vergleich zu privaten Banken ein Imageproblem“, konzediert ein Sparkassenexperte. Das hat sich jedoch inzwischen geändert. „Die Sparkassen-Finanzgruppe hat ihre Kompetenz in diesem Bereich deutlich verstärkt“, sagt Hoppenstedt. Mittlerweile sehen die Sparkassen in der aktiven Begleitung des Kunden im Ausland „eine Kernaufgabe“, wie es in der Studie heißt.

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