Mittelstand
Handwerk: Lage stabil

Das deutsche Handwerk trotzt nach eigenen Angaben noch der Krise. Laut Hanns-Eberhard Schleyer, Präsident des Zentralverbandes, setzt die Branche vor allem auf den Staat.

HB BERLIN. Die Lage im Handwerk ist nach Verbandsangaben trotz Wirtschaftskrise relativ stabil. „Dem konsumnahen Handwerk geht es noch relativ gut“, sagte der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerkes (ZDH), Hanns-Eberhard Schleyer, am Dienstag im ZDF-“Morgenmagazin“. „Wir erhoffen uns jetzt rasch Impulse durch das Konjunkturpaket der Bundesregierung. Das Paket ist richtig gestrickt.“ Zudem seien die ersten Entlastungen bei Steuern und Abgaben ein richtiges Signal gewesen. „Das muss in der nächsten Legislaturperiode weiter gehen. Wir brauchen zusätzliche steuerliche Entlastungen ­ gerade für Leistungsträger“, forderte Schleyer.

„Wir rechnen aufs Jahr gerechnet mit einem geringeren Umsatz im Handwerk. Es werden aber nur zwei oder drei Prozent weniger sein“, sagte Schleyer. „Falls die Konjunkturpakete Wirkung zeigen, hoffen wir, dass wir bei der Beschäftigung am Ende des Jahres bei einer roten Null herauskommen werden. Das heißt, nur ein sehr geringer Arbeitsplatzverlust von 25 000 bis 30 000. Das wäre schon ein Erfolg.

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