Moskau-Reise
Dem Mittelstand in Moskau die Türen öffnen

Hessens Wirtschaftsminister Alois Rhiel und Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth sammeln auf einer Moskau-Reise gemeinsam mit mittelständischen Unternehmern in Russland Visitenkarten und Kontakte. Die dabei geknüpften Beziehungen sollen den Unternehmern bei Investitionen in Russland Türen öffnen.

HB WIESBADEN/MOSKAU. Hessens Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) und Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) sind am Montag in Moskau gelandet. Die beiden Politiker besuchen mit Vertretern von 14 hessischen Unternehmen drei Tage lang Russland. „Ziel der dreitägigen Reise ist es, vor allem mittelständischen Unternehmen die Türen zu Entscheidungsträgern in Moskau zu öffnen“, sagte der Wirtschaftsminister vor Beginn der Reise.

Sein Ministerium betrachtet Russland als „informellen Markt, in dem es häufig auf Vitamin B und Visitenkarten“ ankommt, wie ein Sprecher am Montag sagte. Beim Knüpfen von Geschäftskontakten seien offizielle Termine mit Spitzenpolitikern für die hessischen Unternehmen sehr hilfreich. Auf dem Programm der hessischen Reisegruppe stehen bis Mittwoch unter anderem Gespräche im Moskauer Rathaus mit Oberbürgermeister Juri Luschkow und eine Kooperationsbörse mit russischen Unternehmen.

Rhiel sieht in der Region Moskau mit ihren 15 Millionen Einwohnern sehr gute Absatzchancen für die hessische Wirtschaft. Besonders stark sei der hessische Finanzsektor dort gefragt. „Mit mehr als sechs Prozent Wachstum in diesem Jahr ist Russland ein boomender Wirtschaftsraum“, sagte der Minister. Nach Angaben des Ministeriums verkauften hessische Unternehmen in Russland im vergangenen Jahr Güter im Wert von 650 Millionen Euro. Hessen importierte 2005 im Gegenzug vor allem Rohstoffe, Eisen- und Metallwaren sowie chemische Erzeugnisse im Wert von 540 Millionen Euro. Mit 90 russischen Unternehmen in Hessen sei Frankfurt zu einer Drehscheibe des deutsch- russischen Handels geworden.

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