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Neue Niederlassung: Virenschützer Avira steigt in Japan ein

Der gigantischer Markt lockt das Softwareunternehmen aus Tettnang am Bodensee auf die Inseln im Pazifik. Den Japanern will Avira mit einer eigenen Niederlassung seine Produkte besser verkaufen – und zugleich von den anspruchsvollen Kunden lernen.

Tjark Auerbach, Chef von Avira, will mit einer neuen Niederlassung in Japan Kunden gewinnen. (Quelle: pr) Quelle: Pressebild
Tjark Auerbach, Chef von Avira, will mit einer neuen Niederlassung in Japan Kunden gewinnen. (Quelle: pr) Quelle: Pressebild

TOKIO. Der Baden-Württembergische Hersteller von Antivirensoftware Avira will in Japan im großem Stil Kunden gewinnen. „Wir haben beschlossen, in diesen sehr großen und vielversprechenden Markt zu investieren“, sagte Firmenchef Tjark Auerbach gestern bei Vorstellung der japanischen Version seines Flaggschiffprodukts in Tokio.

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Für den Markteinstieg hat das Familienunternehmen Avira eine japanische Tochtergesellschaft gegründet, die den Service vor Ort sicherstellt. Erst kürzlich hat Avira eine Niederlassung in der Schweiz eröffnet.

Avira gibt sich äußerst ehrgeizig

Schon ohne die japanische Version hatte Avira 750 000 Nutzer in Japan, die mit der englischen Variante gearbeitet haben. Mit der angepassten Software verfolgt Auerbach nun ehrgeizige Ziele: „Wir arbeiten darauf hin, dass unsere Software jeden Rechner in Japan schützt“, so der Gründer der Firma aus Tettnang am Bodensee mit 100 Millionen Kunden weltweit und 330 Mitarbeitern.

In Japan nutzen 90 Millionen Menschen das Internet. Zusätzlich zu den Privatkunden konnte Avira über lokale Vertriebspartner bereits knapp tausend Profikunden in Unternehmen und Bildungseinrichtungen gewinnen.

Auf dem japanischen Markt für Antivirensoftware halten neben den internationalen Spielern wie Symantec und McAfee der japanisch-taiwanesische Anbieter Trend Micro und eine Canon-Tochtergesellschaft einen erheblichen Marktanteil.

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