Neues Projekt
Euro Disney plant Feriendörfer bei Paris

Euro Disney hat sich für sein neuestes Projekt mit Pierre & Vacances zusammengetan: Für 1,8 Mrd. Euro sollen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Euro Disney Resort Paris mehrere Feriendörfer entstehen. Die ersten der insgesamt rund 5000 Häuser und Wohnungen sollen bereits 2010 bezugsfertig sein.

bfai PARIS. Seit 2003 treiben der französische Freizeithotel-Betreiber Pierre & Vacances und Euro Disney dieses gemeinsame Vorhaben voran. Eine definitive Entscheidung über den Umfang des Projektes und den Zeitplan seiner Realisierung soll bis Jahresende 2008 getroffen werden, wenn alle erforderlichen Studien abgeschlossen sind.

Die neuen Feriendörfer sollen insgesamt 5000 Häuser und Wohnungen mit einer Übernachtungskapazität von bis zu 50 000 Personen umfassen. Geplant ist eine Fläche von 520 ha Grund, der allerdings teilweise noch von privaten und öffentlichen Eigentümern erworben werden muss. Das Investitionsvolumen für das gesamte Projekt wird mit 1,8 Mill. Euro veranschlagt. Davon entfallen 1,3 Mill. Euro auf Wohnungen und Häuser und die restlichen 0,5 Mill. Euro auf die Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Die ersten 2300 Häuser sollen bereits 2010 bezugsfertig sein.

Das Projekt ergänzt laut Euro-Disney-Präsident Karl Holz die vorhandenen Freizeiteinrichtungen der Region. Die Feriendörfer werden in etwa 6 km Entfernung vom Euro Disney Park gebaut. In unmittelbarer Nachbarschaft existieren bereits das Walt Disney Studio, die ebenfalls von Disney gebaute Davy Crocket Ranch, ein Golfplatz und das Einkaufszentrum Val d'Europe. Ein Markt für derlei Ferienanlagen sei laut den bereits durchgeführten internationalen Studien in Europa vorhanden. Holz geht von etwa 400 000 Besuchern pro Jahr aus.

Pierre & Vacances koordiniert die Finanzierung. Der nach eigenen Angaben größte europäische Betreiber und Entwickler von Ferienimmobilien will dabei nach bewährtem Rezept verfahren: Private Kunden kaufen die Wohnungen und Ferienhäuser und geben sie dann den größten Teil des Jahres zur Vermietung frei. Für die Freizeiteinrichtungen sollen institutionelle Investoren gewonnen werden.

Weitere Informationen finden Sie bei der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai).

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