Nur wenige wollen externe Investoren
Mittelständler verlassen sich auf ihre Bank

Mehr als die Hälfte der großen mittelständischen Unternehmen in Deutschland finanzieren sich durch Bankkredite und einbehaltene Gewinne. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von WestLB, KPMG, APAX Partners und FINANCE Research.

HB FRANKFURT/M. Die Mehrheit der großen deutschen Mittelständler lässt den Kapitalmarkt links liegen. Trotz alternativer Finanzierungsmöglichkeiten setzen sie nach wie vor auf den klassischen Bankkredit. Das ist das Ergebnis einer Studie von WestLB, KPMG, APAX Partners und FINANCE Research, die in Frankfurt veröffentlicht wurde. Für 62,5 Prozent der befragten Unternehmen sind der Bankkredit und einbehaltene Gewinne sogar die einzigen Finanzierungsquellen. Nur ein Viertel der Unternehmen, darunter unter anderem die Aachener Printen- und Schokoladenfabrik, der Handelskonzern Würth und die Paul Hartmann AG („Fixies“), bemühte sich aktiv um Alternativen wie etwa die Beteiligung externer Investoren.

Auch ein Börsengang ist der Umfrage zufolge kaum ein Thema. Familienfremdes Eigenkapital würden 55 Prozent der insgesamt 24 gehobenen Mittelständler nur in Existenz bedrohenden Notlagen aufnehmen. Wichtiger als die Verbesserung der Eigenkapitalquote seien den Firmen langfristiges Wachstum und Unabhängigkeit, ergab die Untersuchung.

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