Optimistischere Aussicht
Büromöbelbranche setzt auf Trendwende 2005

Die deutsche Büromöbelbranche setzt nach starken Umsatzeinbußen auf eine Trendwende im kommenden Jahr und rechnet mit Preiserhöhungen.

HB KÖLN. Für 2004 werde bei den Erlösen noch ein Minus von 5 Prozent erwartet, sagte Hendrik Hund, Vorsitzender des Büro- und Sitzmöbelverbands (BSO), am Dienstag vor dem Start der Messe Orgatec in Köln. Im vergangenen Jahr war der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 17 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro geschrumpft. Wegen der stark gestiegenen Stahlpreise werden Hund zufolge im kommenden Jahr auch die Preise bei Büromöbel anziehen.

Die optimistischere Aussicht begründete Hund mit einem „deutlich verbesserten Investitionsklima“. Zudem habe die Informationstechnikindustrie - ein Hauptabsatzsegment für Büromöbel - ihre „Schwächephase“ überwunden. Die Zahl der Büromöbelunternehmen in Deutschland sei von 130 Betrieben 2002 auf derzeit rund 100 gesunken. Ende 2002 waren in der Branche noch knapp 17 400 Menschen beschäftigt, im ersten Halbjahr 2004 schrumpfte die Zahl auf knapp 13 400.

Bei der Büromöbelmesse Orgatec werden vom 19. bis 23. Oktober mehr als 800 Aussteller aus rund 40 Ländern ihre Neuheiten auf der Koelnmesse vorstellen. Zu der Fachschau erwartet der Veranstalter wie auch im Vorjahr 60 000 Besucher. Ein zentrales Thema wird nach Auskunft der Branche das flexible Büro sein. Dabei gehe es etwa um Konzepte, bei denen der Mitarbeiter den Schreibtisch mit mehreren Kollegen teilt.

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