Ostdeutsche Großstädte für Anleger besonders interessant
Immobilien zur Kapitalanlage

Zinshäuser nennen Unternehmer Immobilien, die sie zur Kapitalanlage erwerben. Denn wie bei einem Wertpapier stellen sie zur Kalkulation der Rendite die erzielbaren Mieterträge in Relation zum Kaufpreis.

Und diese Rechnung macht gegenwärtig besondere Freude: Mit deutlich weniger als vier Prozent Zinsen für eine zehnjährige Hypothek sind Kredite so günstig wie noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland. Erstaunlich jedoch: Obwohl die Zinskosten seit nunmehr bereits 13 Jahren fast stetig sinken, hat der deutsche Immobilienmarkt darauf (noch) nicht mit steigenden Preisen reagiert. Ganz anders als im Ausland. In Großbritannien und Spanien etwa sind seit 1995 die Preise für Wohnimmobilien um bis zu 250 Prozent in die Höhe geschnellt. "Dies ist mit Sicherheit einer der Gründe, warum gegenwärtig ausländische Investoren in so großem Stil Wohnungsbestände in Deutschland kaufen", analysiert Volkmar von Obstfelder, Vorsitzender der Geschäftsführung der TLG Immobilien GmbH. Sein Haus hat für den Bund, der alleiniger Gesellschafter der TLG Immobilien ist, gegenwärtig rund 3.400 Immobilien im Bestand, verteilt über die ostdeutschen Bundesländer.

Zahlen belegen die Entwicklung: Allein im Jahr 2004 erwarben Investoren vor allem aus den USA und Großbritannien in Deutschland rund 300 000 vermietete Wohnungen im Gesamtwert von 13,5 Milliarden Euro. Und dies fast immer in großen Paketen. So wechselten etwa 82.000 Objekte der ehemals staatseigenen Immobiliengesellschaft Gagfah auf einen Schlag den Besitzer. Auch von privaten Unternehmen wurde gekauft, zum Beispiel tausende ehemalige Werkswohnungen des Energieversorgers RWE.

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