Preisgelder sind auch ein Anreiz
Businessplan-Wettbewerbe: DNA-Technologie bis Mückenfalle

Eine Idee zu entwickeln, ist eine Sache, ein erfolgreiches Geschäft aufzubauen, eine ganz andere. Damit die Erfinder nicht gleich Schiffbruch erleiden, weil sie die Marktfähigkeit ihrer Idee falsch einschätzen, helfen Experten. Sie beurteilen die Businesspläne, stellen Kontakte her, helfen bei der Finanzierung, geben Tipps. So bewegen sich die meist jungen Leute auf einem recht sicheren Weg ins eigene Unternehmertum.

Mitunter sind auch die Preisgelder der Anreiz, um an einem Businessplan-Wettbewerb teilzunehmen. Beim Dortmunder „start2grow“-Wettbewerb beispielsweise gibt es bis zu 50 000 Euro für den Sieger – was der Eigenkapitalausstattung zugute kommt. Im Rahmen des „dortmund-project“ werden seit 2001 jährlich gleich drei start2grow-Gründungswettbewerbe durchgeführt: Einer ist auf das Spektrum der Informationstechnologien ausgerichtet, ein weiterer bezieht sich speziell auf den Bereich Mikrotechnik, der dritte Wettbewerb in der jährlichen Staffel ist offen für Gründungsideen aus allen Branchen.

So darf sich beispielsweise die Düsseldorfer multiBIND GmbH über eine Verbesserung des Eigenkapitals von 40 000 Euro freuen, die mit ihren patentierten Produkten aus der DNA-Technologie neuartige Produktionsverfahren und Automatisierungsprozesse ermöglicht. Auch die Idee der GCI Global Career Investors als erster privater Studienfinanzierer Deutschlands, der das MBA-Studium (Master of Business Administration) von High Potentials an international renommierten Business Schools über geschlossene Bildungsfonds finanziell absichert, war preiswürdig.

In der Regel stehen zahlreiche Erfindungen aus dem medizinischen Bereich hoch in der Gunst der Juroren. Das ist womöglich ein weiteres Indiz dafür, dass der nächste große Wachstumszyklus (Kondratieff-Zyklus) vom Thema Gesundheit und Wellness getragen wird. So wurde das Unternehmen „Afforis“ im Berlin-Brandenburger Wettbewerb für den erfolgreichen Start im Bereich Life Science (Wirkstoffentwicklung und In Vitro Diagnostik) mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Gründer sind die Biochemiker Matthias Paschke und Dr. Beate Braun, Mitarbeiter der Berliner Charité. Platz drei dieser Konkurrenz erhielt eine Ausgründung der Berliner Charité: die VMscope GmbH entwickelt integrierte Software für Virtuelle Mikroskopie.

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