Private-Equity: Mittelstand öffnet sich für Beteiligungskapital

Private-Equity
Mittelstand öffnet sich für Beteiligungskapital

Mittelständische Unternehmen öffnen sich offenbar in verstärktem Maß für Beteiligungskapital, das von Private-Equity-Häusern bereitgestellt wird. „Der Strom an Beteiligungsmöglichkeiten reißt in diesem Marktsegment nicht ab“, hat Stephan Illenberger, Geschäftsführer von Axa Private Equity in Deutschland, beobachtet.

FRANKFURT. Im Gespräch mit dem Handelsblatt sagte Illenberger, am meisten Bewegung verzeichne er gegenwärtig bei den Firmen mit Umsätzen zwischen 20 Mill. und 100 Mill. Euro.

Axa Private Equity spielt auf der gesamten Klaviatur des Beteiligungsmarktes und konzentriert sich vor allem auf Transaktionen mit einem Unternehmenswert von 250 Mill. zu bis einer Mrd Euro. Illenbergers Team schaut sich pro Jahr zwischen 150 und 170 Gelegenheiten an, auch im kleineren Segment. Aber nur rund 50 davon seien wirklich interessant. Das habe etwa für Gealan gegolten. Der Hersteller von Fensterprofilen aus Kunststoff kam beim Kauf durch Axa PE auf 140 Mill. Euro Umsatz; für 2007 wird ein Umsatz von mehr als 260 Mill. Euro anpeilt. Gealan rolle heute den Osten auf, die Zukunftsmärkte hießen Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Ukraine, sagte Illenberger am Rande des Kongresses „Super Return“ in Frankfurt.

Nach einer Analyse von Avida Advisers haben die deutschen Konkurrenten von Axa PE – darunter die DBAG, Capiton, Berenberg, ECM und Arcadia – von 2005 bis 2007 gut 2,2 Mrd. Euro eingesammelt, die jetzt für das mittlere Marktsegment zur Verfügung stehen.

Illenberger glaubt, dass auch die „Secondaries“ zunehmen, bei denen Firmen von einem Finanzinvestor an den nächsten weitergereicht werden. Die erste Generation der Buyouts aus der Jahrtausendwende und den Folgejahren komme jetzt auf den Markt. In Großbritannien wechselten manche Betriebe schon zum sechsten Mal von einem Finanzinvestor zum nächsten.

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