Product Lifecycle Management
PLM unterstützt die internen Prozesse

CRM, SCM, PPS, PDM und jetzt auch noch PLM - die Verwirrung im Bereich der Business-Tools ist perfekt. PLM steht für Product Lifecycle Management und begleitet den gesamten Lebenszyklus eines Produkts und hilft die Produktentwicklung zu beschleunigen.

HB KÖLN. Angefangen von der ersten Idee über die Produktentwicklung, den Aufbau der Produktion, Produktänderungen und Instandhaltungsmanagement bis hin zur Entsorgung des Produkts. PLM, so die Idee, bindet alle beteiligten Mitarbeiter und Partner in eine einheitliche Prozesskette ein und verschafft ihnen Zugriff auf aktuelle Produktdaten. Das kann bedeuten, dass der Konstrukteur oder Produktentwickler bereits das Produktgewicht in das PLM-System einpflegt, das erst fünf oder sechs Prozessschritte später im Versand benötigt wird. "Heute denken wir nicht mehr in Produkten, sondern in Projekten. Deshalb wird Teamarbeit wichtiger. ­Da reicht ein CAD-System, eine computergestützte Konstruktion, nicht mehr aus", sagt Ulrich Sendler.

Sendler berät seit 25 Jahren Softwarehersteller. Ende der 1990er Jahre wurde die Frage immer wichtiger, wie Standorte und Partner über Firmengrenzen und Kontinente hinweg miteinander kommunizieren können. "Das war die Geburtsstunde von PLM", meint Sendler. "Und es war aus der Not geboren. Denn die zentraleuropäische Industrie fertigt immer weniger an angestammten Standorten und entwickelt immer seltener unter einem Dach."

Eine aktuelle PLM-Studie des Beratungsunternehmen Accenture nennt die Gründe der Unternehmen für eine Einführung von PLM. 70 Prozent der befragten Unternehmensführer und Manager wollen mit PLM-Projekten ihre Produkte schneller in den Markt bringen, 56 Prozent der Unternehmen planen einen Zeitgewinn von 20 Prozent. Ein anderes Ziel der PLM-Projekte ist die bessere Integration und Zusammenarbeit mit weltweiten Partnern und Niederlassungen bei der Entwicklung von Produkten.

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