Prozesskostenreduzierungen von bis zu 50 Prozent
Einkauf der Banken und Sparkassen auf dem Prüfstand

Die Markt- und Wettbewerbsbedingungen für Banken und Sparkassen verändern sich derzeit stärker als je zuvor.

DÜSSELDORF. Die Globalisierung der Finanzmärkte, die Konkurrenz durch neue Wettbewerber und der Wandel des Kundenbewusstseins führen zu einem hohen Wettbewerbs- und Kostendruck, der durch deutschland- und europaweite Konzentrationsprozesse noch verstärkt wird.Um im härteren Verdrängungswettbewerb bestehen zu können, müssen auf der Kostenseite zunehmend strengere Maßstäbe angelegt werden. Selbst wenn in der Vergangenheit bereits große Anstrengungen unternommen wurden, finden sich in den Verwaltungsbereichen noch erhebliche Einsparungspotenziale.

Als eine der ersten Sparkassen in Deutschland erkannte die Hamburger Sparkasse (Haspa), Deutschlands größte Sparkasse, die Zeichen der Zeit und stellte ihren "Back-office-Bereich" konsequent auf den Prüfstand. Dabei wurde auch eine für Banken und Sparkassen typische Schwachstelle angegangen: der Einkauf. Dabei wurde ein Konzept erarbeitet, das unter anderem eine deutliche Reduzierung der Prozesskosten vorsah. Weitere Eckpunkte des Projektes waren die Bündelung des Einkaufsvolumens, die Vereinheitlichung des Vertragswesens sowie der Aufbau eines Zentralen Einkaufs.

In Umsetzung des Konzeptes wurde zunächst das umfangreiche Artikelspektrum in so genannten "Warenkörben" zusammengefasst. Jeder Warenkorb sollte - statt wie bisher an eine Vielzahl von Lieferanten - in gebündelter Form vergeben werden. Eine jährliche Ausschreibung der Warenkörbe macht es darüber hinaus überflüssig, für jeden Artikel einzeln Preise zu vergleichen, Angebote einzuholen, die Angebote auszuwerten und eine Bestellung beim günstigsten Anbieter aufzugeben.

Eine weitere wichtige Säule des Konzeptes war die Einführung einer so genannten "eProcurement-Software". Mit diesem Tool können die Artikel aller Warenkorblieferanten in komfortabler Form angezeigt und online bestellt werden. Unübersichtliche Listen und Bestellfaxe gehören damit der Vergangenheit an. Dieses Verfahren entlastet sowohl den Einkauf als auch die anfordernden Fachabteilungen.

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