Rente
Handwerk fordert Beibehaltung der Entgeltumwandlung

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) fordert von der Bundesregierung die Beibehaltung der staatlich begünstigten Entgeltumwandlung zur betrieblichen Altersvorsorge. Das Instrument habe sich bewährt und müsse beibehalten werden.

HB PASSAU. „Die gesetzliche Rentenversicherung wird für viele Arbeitnehmer keine auskömmliche Absicherung mehr sein. Da sind attraktive Möglichkeiten zur Vorsorge wie die sozialabgabenfreie Entgeltumwandlung unverzichtbar“, sagte ZDH-Generalsekretär Hanns-Eberhard Schleyer der „Passauer Neuen Presse“.

Bei der Entgeltumwandlung können bis zu vier Prozent des Einkommens bis zur Beitragsbemessungsgrenze steuerbegünstigt und sozialabgabenfrei abgezweigt und zur Vorsorge für das Alter verwendet werden. „Dieses Instrument hat sich bewährt und muss beibehalten werden“, sagte Schleyer.

Die begünstigte Entgeltumwandlung bringe Vorteile sowohl für die Arbeitnehmer als auch für die Arbeitgeber. Sie sei für die Betriebe auch eine Entlastung bei den Lohnnebenkosten. Werde die Regelung nicht verlängert, würden zudem die Anreize zur freiwilligen zusätzlichen Altersvorsorge reduziert.

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