Risiken des Unternehmenskaufes sollen gesenkt werden
Operational Due Diligence kann das Risiko reduzieren

Bei weitem nicht jede Firmenehe geht gut aus, oftmals stehen die Beteiligten schon nach relativ kurzer Zeit vor einem Scherbenhaufen. Der Optimismus bei der Vertragsunterzeichnung verfliegt, wenn sich die erhofften Erfolge und Synergien nicht einstellen wollen.

HB FRANKFURT/M. So zeigen Studien und Analysen über Firmenfusionen oder -käufe, dass operative Geschäftseinheiten häufig nicht oder nicht rechtzeitig zusammengeführt worden sind oder nie hätten zusammengeführt werden dürfen, da die Kunden-, Produkt- oder die Prozess-Struktur grundsätzlich nicht zusammen passten. Deshalb ist bereits im Vorfeld einer Transaktion die breite Analyse (Due Diligence) der Unternehmensfähigkeiten zu empfehlen. Nur so lassen die Chancen und Risiken sowie die nachhaltige Ertragskraft erkennen und bewerten.

Aufgabe der Operational Due Diligence wie auch anderer Due Diligence-Teilgebiete ist es, Informationen zu beschaffen, um die Risiken des Unternehmenskaufes zu senken, sich eine bessere Verhandlungsposition zu verschaffen und vor allem Verbesserungs- und Synergiepotenziale durch ein exakteres Bild des Zielobjektes identifizieren und spezifizieren zu können. Die Operational Due Diligence erweitert den bisherigen Due Diligence-Rahmen um operative Aspekte wie beispielsweise die Analyse von Standortstrukturen und Entwicklungs- und Produktionsprozessen. Die Analyse der operativen Geschäftsbereiche wie Produktion, Forschung und Entwicklung sowie Materialwirtschaft steht im Mittelpunkt.

Ausschlaggebend für die Analyse ist die Wertschöpfungskette von der Beschaffung bis zur Lieferung (Supply Chain). Die Produktion sowie die Forschung und Entwicklung werden in der Praxis oft vernachlässigt, erweisen sich aber häufig, als Erfolgsfaktoren für Akquisitionen. Daher sollten die Produktivität der Mitarbeiter und der Prozesse, die Prozess-Stabilitäten und -Effizienzen, die Produktqualität sowie die Kundenzufriedenheit zu den untersuchten Bereichen zählen. Neben der Identifikation und Quantifizierung von Chancen und Risiken des operativen Geschäfts gilt es auch Ansatzpunkte für einen ersten Integrationsplan zu entwickeln.

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