Rogowski: "Ich bin optimistisch"
Handwerk setzt auf Stabilisierung des Arbeitsmarktes

Eine nachhaltige Verbesserung der Situation auf dem Arbeitsmarkt erwartet der Zentralverband des deutschen Handwerks nicht. Allenfalls eine Stabilisierung ist nach seiner Einschätzung möglich.

Reuters BERLIN. Eine nachhaltige Verbesserung der Situation auf dem Arbeitsmarkt erwartet der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) nicht. Allenfalls eine Stabilisierung ist nach seiner Einschätzung möglich.

ZDH-Generalsekretär Hans-Eberhard Schleyer sagte dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagausgabe), nach einem erheblichen Arbeitsplatzabbau im Handwerk in diesem Jahr hoffe er 2004 zumindest auf eine Stabilisierung auf dem Arbeitsmarkt. Wie sich die Lage entwickele, hänge davon ab, in welchem Umfang Reformen verabschiedet würden und ob sich international ein Ende der Krise abzeichne. Zudem bestehe die Gefahr, dass zwar die deutschen Exporte anzögen, nicht aber die Binnennachfrage: „Das Konsumverhalten ist viel zu schwach“, sagte Schleyer. Der Handwerksverband geht von einem Verlust von rund 300 000 Arbeitsplätzen im Handwerk in diesem Jahr aus. Derzeit zählt die Branche noch fast 5,4 Mill. Beschäftigte.

Zuversichtlich zu den Konjunkturaussichten für das nächste Jahr äußerte sich Industriepräsident Michael Rogowski im ZDF. „Ich bin optimistisch, dass wir in einen Aufschwung kommen“, sagte er. Wie stark dieser ausfallen werde, sei aber noch nicht zu sagen. Zum von Experten erwarteten weiteren Anstieg der Arbeitslosenzahlen sagte er, üblicherweise würden am Beginn eines Aufschwungs die meisten Pleiten und Arbeitslose gezählt.

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