Sanitärbranche
Grohe-Armaturen werden teurer

Die Preise des Badarmaturen-Herstellers Grohe steigen an. Grund sind gestiegene Produktionskosten. Doch Grohe steht damit nicht alleine. Weltweit ist die Sanitärbranche von den Schwankungen des Devisenmarkts betroffen.
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DüsseldorfKunden des Badarmaturen-Herstellers Grohe müssen künftig wohl tiefer in die Tasche greifen. Gestiegene Produktionskosten machten Preiserhöhungen unumgänglich, kündigte Grohe-Chef David Haines am Freitag an. Die starken Schwankungen am Devisenmarkt aufgrund der unverändert andauernden Euro-Schuldenkrise und deren Auswirkungen auf die Rohstoffpreise und Zulieferteile beeinflussten die weltweite Sanitärbranche nachhaltig. Die für ihre Luxusarmaturen in Hotels, Firmengebäuden oder Stadien bekannte Firma konnte im ersten Halbjahr allerdings rasante Zuwächse verbuchen.

Der Umsatz schnellte um 33 Prozent auf 695 Millionen Euro, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 32 Prozent auf 132 Millionen Euro. Stärkster Wachstumsmarkt sei Asien, erklärte Haines. Hier sorge die Mehrheitsübernahme der chinesischen Joyou mit ihren preisgünstigeren Armaturen für Rückenwind.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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