Schadensmanagement
Prämien für Mitarbeiter senken die Unfallquote

Beulen, Kratzer, Macken: Wissen Unternehmer, welche Ursachen hinter den typischen Schäden ihrer Flotten-Fahrzeuge stecken, können sie gegensteuern. Mit gezieltem Schadensmanagement im Betrieb lassen sich Versicherungprämien senken. Und das spart mitunter viel Geld.

KÖLN. Wenn Roland Vogt für seine Kunden die Schäden an Autos in der Flotte auswertet, stößt er immer wieder auf die gleichen Ursachen: Der Geschäftsführer des Flottenmanagement-Dienstleisters Fleetcompany findet Schrammen an den Türen, die vom unvorsichtigen Aussteigen stammen. Beulen von Einpark-Remplern. Und Macken von engen Kurven in der Firmen-Tiefgarage. „Solche Klassiker stellen die Mehrheit der Schäden", berichtet Vogt.

Wissen Unternehmer, welche Ursachen hinter den typischen Schäden ihrer Flotten-Fahrzeuge stecken, können sie gegensteuern – und viel Geld sparen. Denn nimmt die Zahl der Schäden ab, sind viele Versicherungen bereit, die Prämien für die Vollkasko-Police zu senken. „Unternehmer können bis zu 30 Prozent der Prämie einsparen, wenn sie auf Prävention setzen", sagt Vogt. Auch für Teilkasko-Versicherte lohne die Prävention: Sie müssten weniger Reparaturkosten tragen. „Viele kleine und mittlere Unternehmen betreiben noch kein professionelles Schadensmanagement. Entsprechend hoch ist das Sparpotenzial", berichtet Fleetcompany-Chef Vogt.

Versicherungen helfen ihren Kunden dabei, die Ursachen für teure Schäden an den Flottenfahrzeugen zu finden. Schließlich haben auch Assekuranzen ein Interesse daran, den Ursachen auf den Grund zu gehen. So hat etwa die R+V-Versicherung im Herbst vergangenen Jahres einen Anreiz für Unternehmenskunden eingeführt: Wenn die Schadenquote – das Verhältnis des Schadenaufwands und der Versicherungsprämie – geringer als 70 Prozent ausfällt, kassieren Unternehmen eine Bonuszahlung in Höhe eines Fünftels der Kosten ihrer Kasko-Police.

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