Schäden durch Ausspionierung von Daten
Security wird Thema im Mittelstand

82% der 200 von IDC im Februar und März 2006 zum Thema IT-Sicherheit befragten mittelständischen Unternehmen haben bereits leidvolle Erfahrungen mit Angriffen auf die IT-Infrastruktur machen müssen.

HB FRANKFURT. Die Bedrohungspotenziale sind im wesentlichen die "üblichen Verdächtigen" wie zum Beispiel Viren, Spam, Trojaner und der Datenverlust durch unbeabsichtigtes Löschen. Einige Unternehmen waren aber durchaus auch schon Denial-of-Service-Attacken, Zugangsversuchen zum IT-System durch unberechtigte externe Nutzer oder auch mit Manipulationsversuchen bei Informationen und Systemeinstellungen konfrontiert.

Lediglich 18% der Befragten haben angegeben, dass sie in dieser Hinsicht noch keinerlei Erfahrungen gemacht haben. Die wenigsten dieser Unternehmen mögen sich in der glücklichen Lage befinden, tatsächlich noch keine Probleme mit Angriffen auf die IT-Sicherheit gehabt zu haben. "Auch diese Unternehmen werden irgendwann mit den sich stetig verändernden Bedrohungspotenzialen konfrontiert und sollten für den Tag X entsprechend vorbereitet sein", rät Martin Haas, Consulting Director bei IDC in Frankfurt und Projekteiter der Studie.

Der wesentlich größere Teil dieser vermeintlich unangegriffenen Unternehmen wird allerdings vermutlich eher unbemerkt mit derartigen Problemen konfrontiert worden sein. In diesen Fällen ist zwar die Antwort korrekt, die Konsequenzen sind aber umso dramatischer: "Nichts ist gravierender als ein IT-System, dass Bedrohungspotenzialen ausgesetzt ist, die unbemerkt real werden", stellt Haas fest. "Insbesondere der Verlust von Daten oder das Ausspionieren von Kundendaten kann zu umfassenden betriebswirtschaftlichen Schäden führen."

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