Schreibwarenhersteller
Faber-Castell will sich Jubiläumsgeschenk machen

Faber-Castell schreibt wieder schwarze Zahlen. Das reicht dem Familienunternehmen aber noch lange nicht. Jetzt soll passend zum 250. Geburtstag mehr als eine halbe Milliarde Umsatz erzielt werden.
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HB STEIN. Der Schreibwarenhersteller Faber-Castell schreibt wieder schwarze Zahlen und möchte zum 250. Jubiläum die 500- Millionen-Euro-Marke knacken. "Das bedeutet, dass wir unseren Umsatz um elf Prozent verbessern müssen", sagte Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell in Stein bei Nürnberg.

"Das halte ich für möglich." Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/2010 (31.3.) hatte Faber-Castell vor allem mit Hilfe von Spiel- und Lernprodukten für Kinder die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft.

Nach einem Minus von 9,5 Millionen Euro 2008/09, das auf die Währungskrise in Brasilien zurückging, erzielten die Franken unterm Strich einen Gewinn von 28,4 Millionen Euro. Dazu trugen auch Sondereffekte aus der Auflösung einer Risikorückstellung sowie eine millionenschwere Abgabenrückerstattung bei. Während das operative Ergebnis um knapp 10 Prozent auf 28,4 Millionen Euro nach oben kletterte, stiegen die Umsätze um 5,4 Prozent auf 450,8 Millionen Euro (währungsbereinigt plus 1,8 Prozent).

Die Faber-Castell-Gruppe ist rund um den Globus mit 14 Produktions- und 23 Vertriebsgesellschaften vertreten. Sie beschäftigt eigenen Angaben zufolge rund 7.000 Mitarbeiter, davon 940 am deutschen Stammsitz in Stein und im fränkischen Georgensgmünd. Mit Blick auf die 3.600 Beschäftigten in Südamerika und den 2.350 in Asien erklärte der Firmenchef: "Weltweit haben wir zuviel Mitarbeiter. Aber wir denken nicht an Personalabbau, sondern wollen Umsatz und Ertrag steigern."

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  • im Artikel "Faber-Castell will sich Jubiläumsgeschenk machen" schreiben Sie: "940 am deutschen Stammsitz in Stein und im fränkischen Georgensgmünd". Letzterer Ort muss: Geroldsgrün heißen.

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