Schweiz
Türen auf für Zuwanderer

Arbeitnehmer aus den 15 alten EU-Staaten sowie aus Malta, Zypern, Island, Liechtenstein und Norwegen können nun uneingeschränkt als sogenannte Dauer- oder Kurzaufenthalter in die Schweiz kommen. Neu geregelt ist auch der Status der Grenzgänger.

Diese „vollständige Personenfreiheit“ ist am 1. Juni in Kraft getreten. Sie löst eine fünfjährige Übergangsphase ab, während der Kontingente für die Zuwanderung festgelegt waren.

Neu geregelt ist auch der Status der Grenzgänger: Sie dürfen in der ganzen Schweiz arbeiten und nicht mehr nur in den Grenzkantonen. Es ist jetzt auch möglich, einen Wohnsitz in London zu haben und in Zürich zu arbeiten. Hintergrund dieser Entwicklung ist vor allem der Konjunkturaufschwung und der damit verbundene Fachkräftemangel in der Schweiz. Justizminister Christoph Blocher berichtete, dass bisher vor allem gut ausgebildete und an erster Stelle deutsche Staatsangehörige eingewandert seien.

Doch sollte der Andrang zu groß werden, greift eine „spezielle Schutzklausel“. Dank dieser können die Eidgenossen ihre Öffnungspolitik zurückdrehen, wenn zu viele Ausländer kommen.

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