Sparkassen
Mit der Heimatbank in die Welt

Wie kommt ein Unternehmer, der Kunde bei der Sparkasse ist, in die große weite Welt hinaus? Indem er einfach zur nächsten Filiale geht und seine Expansionwünsche schildert. Die öffentlich-rechtliche Finanzgruppe hilft Firmen beim Gang ins Ausland - ihre Basis ist ein internationales Netzwerk.

FRANKFURT. Das ist im Kern die Philosophie des "S-Countrydesks", des internationalen Netzwerks der öffentlich-rechtlichen Finanzgruppe. "Der Unternehmer soll sich immer zuerst an seine heimische Sparkasse wenden, sie aktiviert dann für ihn das Netzwerk", sagt Arno Bach, einer von zwei Geschäftsführern der S GmbH-Countrydesk (Infos im Internet unter www.countrydesk.de).

Hat der Unternehmer sein Anliegen geschildert, sucht der Firmenkunden- oder Auslandsfachbetreuer zunächst innerhalb der bundesweiten Finanzgruppe den Experten - neudeutsch: Relation-ship-Manager - für das entsprechende Thema und den Auslandsmarkt heraus. Die Hamburger Sparkasse kennt sich beispielsweise traditionell gut in Skandinavien aus, die Sparkasse Aachen weiß wiederum, was im Benelux-Raum zu beachten ist, die Frankfurter Kollegen bringen ihre Expertise für die Türkei, Italien und Griechenland ein. Nach Angaben von Bach werden mittlerweile 52 Länder aktiv mit Relationship-Managern betreut.

Der Experte in Deutschland schaltet sich dann mit seinen Ansprechpartnern in einem internationalen Netzwerk kurz. Dazu hat das Countrydesk mit zahlreichen europäischen und internationalen Banken persönliche Kontakte aufgebaut. Wichtig sei hier der direkte Draht ins Ausland. "Das Ganze funktioniert nur auf Basis des persönlichen Austauschs", so Bach. Weil die deutschen Sparkassen im Ausland nicht als Konkurrenten auftreten, funktioniert das System - alle Seiten können eigentlich nur Vorteile ziehen. Denn die Sparkassen halten weiter Kontakt zu ihrem Unternehmer und verlieren ihn nicht beim Gang ins Ausland, die Partnerbanken wiederum gewinnen im Gegenzug einen neuen Kunden.

"Wir stellen dem Unternehmer im Ausland in der Regel eine komplette Bank zur Verfügung. Wenn er beispielsweise ein Konto eröffnen will, muss er dazu nicht verreisen, wir können das alles aus Deutschland heraus organisieren", erläutert Bach. Informationen, Kontakte und Dienstleistungen bekomme der Mittelständler somit vor Ort aus erster Hand.

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