
DüsseldorfEs gibt Berichte über Tim Breker, 25, die ihn als exzellenten Absolventen einer privaten Wirtschaftshochschule beschreiben, der viel Geld hätte verdienen können und stattdessen jetzt etwas Soziales macht. Es sind Berichte, die mit den Klischees über Privatuni-Studenten spielen - und sie stören den Absolventen der WHU - Otto Beisheim School of Management nicht. Sie machen den Gründer, der Schüler unterstützt, in ihrer Schule einen Kiosk zu betreiben und so Verantwortung, Teamgeist und Unternehmertum zu erleben, stolz. "Weil es zeigt, dass ich etwas anders mache", sagt Breker.
Anders machen - das waren auch zwei Worte, die Tobias Lorenz, 30, nächtelang im Kopf herumgingen. Lorenz, dessen Name ein Doktortitel vorangeht, will Menschen in Entwicklungsländern ein Zusatzeinkommen bieten - als Sprachlehrer, die per Internettelefonie Skype ihre Schüler in Deutschland oder anderen Ländern unterrichten.
Nicht jeder arbeitet zu jeder Zeit gleich effektiv. Manche haben Ihre Hochphase zwischen 7 und 10 Uhr, andere haben erst nach dem Mittagessen Ihr Leistungshoch. Versuchen Sie, im Rahmen der Möglichkeiten, auf Ihren persönlichen Rhythmus zu achten und planen Sie so Ihren Tagesablauf. Legen Sie beispielsweise wichtige Termine in Ihre persönlichen Leistungsphasen.
Egal, ob Sie körperlich oder geistig arbeiten: Die Leistung des Körpers lässt nach ca. 1,5 Stunden nach. Ein Mehr an Arbeit bedeutet in diesem Zustand nicht ein Mehr an Leistung und Effizienz. Gönnen Sie sich regelmäßige Pausen. Machen Sie z. B. vor oder nach dem Mittagessen einen kurzen Spaziergang und tanken Sie zwischendurch immer wieder frische Luft. Das füllt Ihre Kraftreserven auf.
Sie müssen rund um die Uhr per Handy erreichbar sein oder jeden Tag alle E-Mails lesen und beantworten? Diese Regeln erlegt man sich meist selbst auf – es geht aber auch anders. Schalten Sie öfter mal am Feierabend oder am Wochenende Ihr Handy aus. Sortieren und beantworten Sie Ihre E-Mails nach Wichtigkeit. Manche Antworten können schon mal ein bisschen warten.
Wollen Sie am liebsten immer alles selbst machen? Lernen Sie, richtig zu delegieren. Sie gewinnen damit Zeit und können sich um wichtige Aufgaben und Projekte kümmern. Außerdem steigern Sie die Motivation und Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter, wenn Sie sie gemäß Ihren Fähigkeiten und Potenzialen einsetzen und Verantwortung abgeben.
Jeder hat seine eigenen Grenzen der Belastbarkeit. Nein zu sagen oder eine Aufgabe abzugeben, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern zeigt die Fähigkeit, sich und seine Ressourcen richtig einschätzen zu können.
Bewegung ist eines der wirksamsten Mittel, um das Gleichgewicht zwischen Körper und Seele zu halten. Sie müssen dabei kein Leistungssportler werden: Schon dreimal wöchentlich eine halbe Stunde Bewegung oder moderater Sport wie Walking, oder Fahrradfahren helfen Ihnen, den nötigen Abstand zu den Alltagsproblemen zu bekommen. Integrieren Sie Bewegung in Ihren Arbeitsalltag: Nutzen Sie z. B. Treppen statt Aufzüge oder schauen Sie persönlich beim Kollegen im nächsten Büro vorbei, statt den Telefonhörer in die Hand zu nehmen.
Wenn es Ihnen schwer fällt, den Arbeitsalltag loszulassen, dann können Entspannungstechniken Sie unterstützen, besser zur Ruhe zu kommen und abzuschalten. Versuchen Sie es z. B. mit autogenem Training, progressiver Muskelentspannung, Tai Chi oder Yoga.
Wer sich gesund ernährt, kann sich besser konzentrieren und ist leistungsfähiger. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend frischem Gemüse und Obst. Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten ohne Hektik und Stress ein. Das gilt nicht nur für die Mahlzeit in Ihrer Mittagspause, sondern auch für Frühstück und Abendessen.
Im beruflichen Alltag sind wir es gewohnt, unsere Zeit zu terminieren. Wenn Sie das Gefühl haben, immer wieder Abstriche bei der Freizeit zu machen, dann vereinbaren Sie Termine mit sich selbst für Aktivitäten oder Ihre Hobbys, die Ihnen Spaß machen. Planen Sie sich diese Termine fest ein, bis Sie diese gewohnheitsmäßig in Ihren Alltag integriert haben. Bei losen Vereinbarungen besteht immer die Gefahr, dass Sie anderen „wichtigeren“ Prioritäten zum Opfer fallen.
Es ist kein Zeichen von Stärke, so lange zu arbeiten, bis Sie umfallen. Sprechen Sie Ihren Vorgesetzten lieber an, wenn die Grenzen erreicht sind und Sie merken, dass die Überlastung zum Normalzustand wird. Denken Sie nicht erst über Work-Life-Balance nach, wenn der Zusammenbruch schon vor der Tür steht. Nehmen Sie Warnsignale wie Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten und Schmerzen ernst und reagieren Sie schon bei ersten Anzeichen von Überbelastung. Sagen Sie die weniger wichtigen Termine ab und verbringen Sie wieder einen Nachmittag mit Ihren Liebsten – so tanken Sie wieder auf.
Quelle: Haufe Akademie
Christina Veldhoens Arbeit wiederum beginnt erst nach dem Unterricht. Die Absolventin der privaten Zeppelin Universität Friedrichshafen will Schülern, die es nicht so einfach im Leben haben, Studenten als Mentoren an die Seite stellen. "Dass wir in Deutschland so wenig Bildungsgerechtigkeit haben, ist untragbar. Wir haben uns gefragt, welchen Beitrag wir leisten können", sagt die 29-Jährige.
Breker, Lorenz und Veldhoen gehören zu einer neuen Generation von Jungunternehmern in Deutschland, bei denen sich die Prioritäten verschoben haben. "Sozialunternehmer" heißen sie. Sie wollen soziale Probleme lösen und damit Geld verdienen, um es wieder ins Unternehmen zu investieren oder andere soziale Projekte damit anzustoßen - und nicht, um möglichst hohe Renditen zu erzielen. Etliche Preise haben sie dafür bekommen. Und viele Nachahmer. "Jetzt kommt eine Generation von Studenten und Absolventen, die sagt, sie will etwas sinnvolles machen und sich dann fragt: Wo sehe ich ein Problem, dass ich lösen will?", sagt der Lüneburger Professor Markus Beckmann, der an der Leuphana-Universität zu Sozialunternehmertum forscht.
Zwar gibt es Sozialunternehmer in Deutschland schon lange - nur bisher waren das meist Überzeugungstäter wie Andreas Heinecke, der heute mit seinem "Dialog im Dunkeln" auch etwa 70 blinde Menschen beschäftigt. Sie führen durch eine Ausstellung, in der es stockdunkel ist, machen den Service in einem Restaurant, in dem sich die Gäste ganz auf ihren Geschmack verlassen müssen, beraten Unternehmen und geben Seminare.

Aller Anfang ist schwer: Denn das Erstellen der Webseite, Bekanntmachen des Angebots sowie Kommunikation mit Kunden und der eigene Lebensunterhalt kosten Geld. Eine Durststrecke von 18 bis 24 Monaten für ein Startup wie mystipendium.de ist auch im Erfolgsfall zu überwinden. Kredite sind ohne Sicherheit für die jungen Gründer schwer zu bekommen. Schlichte Diffamierungen und der Traum vom großen Geld helfen nicht weiter.

Wozu brauchen wir denn solche cheater und Weichwürste von den Privatunis? Wir brauchen Köpfe mit Ideen, die wissen wie es um Deutschland steht und keine Volksfremden Saubermänner/Frauen wo Papi jeden Monat tausende überweist, damit auch noch der letzte verkorkste Millionärsenkel nen Hochschulabschluss bekommt.
Und soziale Probleme zu lösen, in man damit noch ne Menge Geld verdient? Da sollte man sich doch mal die Frage stellen, wie es zu den Problemen kam!
Augenwischerei! In einem System das immer weniger Sozialleistungen bereitstellt, können nun einstmals feste Bestandteile Gesellschaftlicher Verpflichtungen privatisiert werden und „der Rubel rollt“.

Warum so weinerlich? Ist die Geschäftsidee nicht aufgegangen?
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