Gastbeitrag
Karriere machen als Immobilienmakler

Viele Jobs und gutes Gehalt: Existenzgründern mit unternehmerischem Denken und minimalem Kapital ermöglicht die Immobilienbranche gute Chancen. Auch Quereinsteiger können eine Karriere als Makler machen.
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BerlinFast jeder fünfte Euro wird in Deutschland im Zusammenhang mit Immobiliendienstleistungen ausgegeben. Damit ist die Immobilienwirtschaft nicht nur eine der wichtigsten Branchen in Deutschland, sondern auch eine mit sehr großem Wachstumspotenzial.

Kein Wunder also, dass die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften und Experten in der Immobilienwirtschaft in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Dies gilt gleichermaßen für die kaufmännischen und technischen Berufe. Die steigenden Anforderungen an die Rendite eines Immobilien-Investments setzen die wirtschaftliche Optimierung bei der Transaktion und der Bewirtschaftung einer Immobilie voraus, was wiederum den Trend zur Auslagerung von Aufgaben an spezialisierte Dienstleistungsunternehmen verstärkt.

Die Voraussetzungen, sich in diesem Wachstumsklima als Immobiliendienstleister selbstständig zu machen, sind also gut. Der Immobilienverband IVD geht davon aus, dass allein im  Jahr 2011 etwa 3.000 neue Immobilienfirmen in den beratenden Berufen der Immobilienwirtschaft gegründet wurden. Um sich in diesem Wettbewerb zu behaupten, ist eine gute fachliche Qualifizierung ein Muss.

Die Branche wird immer professioneller, ein Studium als Einstieg wird immer üblicher. Der IVD, in dem rund 6.000 Makler, Verwalter, Sachverständige und andere Immobilienberater organisiert sind, versteht sich auch als wichtiger Begleiter von Existenzgründern. Aktuell hat der Verband mehr als 400 Gründungsmitglieder im ersten und zweiten Jahr ihrer beruflichen Selbstständigkeit.

Der Verband bietet ihnen mit den Standes- und Wettbewerbsregeln, Geschäftsgebräuchen und der Ombudsstelle Immobilien einen Orientierungsrahmen für wettbewerblich und ethisch korrektes Handeln am Immobilienmarkt.

Neben Absolventen eines immobilienwirtschaftlichen Studiums sind auch gut ausgebildete Quereinsteiger gefragt. Das immobilienwirtschaftliche Fachwissen können sie sich in spezialisierten Fort- und Weiterbildungseinrichtungen auf verschiedenen Stufen aneignen.

Kommentare zu " Gastbeitrag: Karriere machen als Immobilienmakler"

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  • Ach , ich liebe solche Märchenhoffnungsmacherartikel. Wer heute noch glaubt, als "Quereinsteiger" in unserer Branche nachhaltig dauerhaft Erfolg haben zu können, sollte sich lieber als Staatspräsident in Italien bewerben :) Ohne fundierte Ausbildung funktioniert das heute nicht mehr und sechs Jahre bis zum Break-even-Point sollte man einplanen.

  • Teil (2)

    Da lob ich mir doch die äußerst seltenen Lichtblicke, in denen ich auf seriöse Anbieter treffe, die tatsächlich eine berufliche Qualifikation und entsprechend fundierte Fachkenntnisse vorzuweisen haben. Profis beantworten auch Fangfragen vor Ort korrekt und weichen diesen nicht aus. Kleiner Tipp, um die schwarzen Schafe von den weißen zu unterscheiden: Fragen Sie einen Immobilienmakler doch einmal bei einer Besichtigung, worin sich Zement von Beton unterscheidet. Wer Ihnen ein Exposé über ein Objekt überreicht, aber keinen Schimmer von der Bausubstanz hat, dem sollten Sie Ihr Vertrauen entziehen. Ich drücke solchen selbst ernannten „Experten“ gerne 50 Cent in die Hand, damit sie sich eine Kugel Eis kaufen und woanders spielen gehen.

    Bitte liebe Blender und Poser: Macht die Schule zu Ende, danach eine anerkannte und einschlägige Berufsausbildung (besser noch ein Studium) und investiert mehr Geld und Zeit in die stetige Weiterbildung, statt in das Erscheinungsbild. Mit einem ansehnlichen Anzug und mit Mäppchen unterm Arm aus einem Leasing-Auto zu steigen, schafft jeder Depp! Zu wenig, wenn man sich langfristig in den Kreisen bewegen möchte, in denen man auf kurz oder lang durchleuchtet wird und wo es nicht nur um lukrative Geschäfte geht, sondern erstmal um Vertrauen!

  • Teil (1)

    Ob Immobilienmakler, Finanzoptimierer, Lebensberater, Coach, Klinkenputzer oder Wunderheiler: Solange die damit verbundenen Tätigkeiten keine Berufe sind, für die es staatlich vorgeschriebene und anerkannte Ausbildungswege gibt, sind und bleiben die Menschen in solchen „Jobs“ ungelernte Arbeitskräfte mit netter Garderobe und fahrbarem Untersatz auf Raten.

    Mit dem Großteil dieser selbst ernannten Pseudo-Experten werde ich niemals Geschäfte machen, die über Summen von 50 Cent hinausgehen. Weiter reicht mein Vertrauen in diese Blender und Poser nicht. Für den Fachbereich Immobilien setze ich mindestens grundlegende Fachkenntnisse von der Materie voraus, die z. B. in einem Studium der Architektur oder im Fachbereich Bauingenieurwesen vermittelt werden. Ein Architekt, der sich anschließend betriebswirtschaftlich weiterbildet, um dann mit fundierten Kenntnissen den Immobilienmarkt zu erobern, bietet eine solide Basis für mein entgegengebrachtes Vertrauen.

    Leider sieht es praktisch völlig anders aus, denn welche Gestalten sich tatsächlich hinter dem Begriff „Immobilienmakler“ verstecken, wird einem als Auftraggeber nur offenkundig, wenn man sich die Personen und ihre Vita genau anschaut. Der Mehrzahl der selbst ernannten Immobilienmakler, denen ich bisher begegnet bin, waren Schulabbrecher mit und ohne Migrationshintergrund, gescheiterte Selbstständige, Freizeitaktivisten oder Erwerbslose, die aus Berufen kommen, die mit Immobilien überhaupt nichts zu tun haben. Eine geballte Ladung von Inkompetenz, bei der man den Filter auf 99 % Abwehr stellen muss, um nicht geblendet zu werden.

    Fortsetzung folgt ...

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