Stärkung des Eigenkapitals wichtig
Besser gut gesichert

Vertrauen allein genügt nicht: Unternehmen können und müssen Banken vielfältige Sicherheiten für eine Finanzierungszusage anbieten.

Ein Kredit ist dem sprachlichen Ausdruck nach eine Vertrauenssache. Jedoch: Allein das Vertrauen darauf, dass der Kreditnehmer den kreditierten Betrag vereinbarungsgemäß zurückzahlen kann, reicht Kreditinstituten nicht aus. Sie müssen sich vor der Gefahr einer zukünftigen Zahlungsunfähigkeit oder auch Zahlungsunwilligkeit schützen. Denn den Banken werden fremde Gelder anvertraut, so dass sie auch zum Schutz der Interessen ihrer Gläubiger für die einwandfreie Besicherung der herausgereichten Kredite Sorge tragen müssen.

Zins- und Tilgungsleistungen für Kredite an Unternehmen sollen aus dem zu erwirtschaftenden freien Cashflow geleistet werden. Der zukünftige freie Cashflow sollte also mindestens die Höhe der künftigen jährlichen Tilgungsverpflichtungen des Unternehmens erreichen. Potenzielle Kreditgeber erwarten deswegen auch eine qualifizierte Planung des freien Cashflows. Aber selbst dann, wenn die Plandaten positiv sind, werden zusätzlich Sicherheiten verlangt. Sicherheiten sind eine Art Versicherung für den Fall, dass die erwartete Kapitaldienstfähigkeit unerwartet endet. Die Sicherheit ist also das Netz, das einen abgestürzten Kredit auffängt.

Sicherheiten können aus dem betrieblichen oder privaten Vermögen gestellt werden. Unternehmen wird es grundsätzlich leichtfallen, ihren Gläubigern betriebliches Vermögen als Sicherheit zur Verfügung zu stellen. Denn: Dieses Vermögen ist ohnehin Haftungsmasse. Durch betriebliche Sicherheiten beeinflussen Unternehmen lediglich die Reihenfolge des Zugriffs der Gläubiger im Verwertungsfall.

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