Starker Arbeitsplatzabbau im Baugewerbe
Weniger Beschäftigte im Handwerk

Das deutsche Handwerk hat im ersten Quartal des Jahres weniger Umsatz gemacht als vor einem Jahr und in fast allen Bereichen Arbeitsplätze gestrichen.

HB BERLIN. Das Handwerk hat in Deutschland zum Ende des ersten Quartals dieses Jahres 3,9 Prozent weniger Menschen beschäftigt als im März 2003. Der Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk habe in den ersten drei Monaten um 0,7 Prozent unter dem Niveau des ersten Quartals 2003 gelegen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Ende März 2004 seien 3,9 Prozent weniger Personen im Handwerk beschäftigt gewesen als vor einem Jahr. Nach der Änderung der Handwerksordnung zu Jahresbeginn umfasst das zulassungspflichtige Handwerk 41 Handwerksberufe, bei denen eine Eintragung in die Handwerksrolle aufgrund einer Meisterprüfung oder einer anerkannten vergleichbaren Qualifikation erforderlich ist.

Weniger Beschäftigte gab es in sechs der insgesamt sieben Gewerbegruppen, wie das Amt mitteilte. Besonders hart traf der Arbeitsplatzabbau erneut das Bauhauptgewerbe, das mit 7,3 Prozent weniger Personal auskam, seinen Umsatz aber leicht um 0,2 Prozent zum Vorjahresquartal steigern konnte. Der Umsatzrückgang war im Friseurgewerbe mit minus 2,8% am stärksten ausgeprägt. Allein im Gesundheitsgewerbe stieg die Zahl der Beschäftigten um zwei Prozent; hier legte der Umsatz mit 3,6 Prozent am stärksten zu.

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