Starker Euro
Deutschland bleibt auch 2008 Exportweltmeister

Deutschland wird aller Voraussicht nach auch 2008 seinen Titel als Exportweltmeister verteidigen können. China werde entgegen den Erwartungen die Bundesrepublik in diesem Jahr noch nicht vom Spitzenplatz als größte Exportnation verdrängen, prognostizierte die Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai).

HB KÖLN. Ausschlaggebend dafür sei vor allem der starke Euro. Nach Angaben der bfai stiegen die deutschen Ausfuhren im ersten Quartal in US-Dollar gerechnet um 21 Prozent auf 379 Milliarden Dollar (243 Milliarden Euro). In Euro gerechnet lag das Plus nur bei knapp 6 Prozent.

China steigerte im gleichen Zeitraum seine Exporte um 21,4 Prozent auf 306,1 Milliarden Dollar. Angesichts des großen Vorsprungs Deutschlands könne nicht mehr damit gerechnet werden, dass die Volksrepublik noch in diesem Jahr zur Bundesrepublik aufschließen könne, betonten die Kölner Experten.

Auch die USA profitierten vom schwachen Dollar und konnten ihre Exporte um 18,3 Prozent auf 320 Milliarden Dollar steigern. Damit gewannen sie im ersten Quartal sogar zumindest vorübergehend den zweiten Rang in der Exportstatistik zurück. Allerdings gehen die Kölner Volkswirtschaftler davon aus, dass China im gesamten Jahr seinen zweiten Rang unter den größten Exportnationen verteidigen wird.

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