Statistik
Handwerker beanspruchen Meister-BAFöG kaum

Rund 141 000 Menschen sind im vergangenen Jahr in Deutschland während beruflicher Fortbildung mit dem so genannten Meister-BAFöG gefördert worden, sechs Prozent mehr als 2004. Nur jeder Dritte der Geförderten kam aus dem Handwerk.

HB WIESBADEN. Die Mehrheit ist lat Statistischem Bundesamt bei ihrer beruflichen Qualifizierung in anderen Branchen unterstützt worden, etwa bei der Fortbildung von Bankkaufleuten zu Finanzfachwirten.

„Diese Zahlen zeigen, dass die jungen Fachkräfte und angehenden Existenzgründer mit Zuversicht in die Zukunft schauen und sich höhere Investitionen in die Aus- und Weiterbildung junger Menschen nachhaltig lohnen“, sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Das Meister-BAföG stärke die Motivation leistungsfähiger junger Fachkräfte, sich fortzubilden. Zudem erhöhe es den Anreiz für Nachwuchskräfte, sich nach einem erfolgreichen Abschluss der Fortbildung selbstständig zu machen.

Das Meister-BAFöG wurde 1996 eingeführt, um Interessenten nach ihrer Ausbildung bei der beruflichen Fortbildung zu unterstützen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts waren anfangs vor allem Handwerker bei der Meister-Ausbildung gefördert worden.

Insgesamt seien im vergangenen Jahr 393 Millionen Euro an Förderleistungen bewilligt worden, davon 273 Millionen Euro als Darlehen. 120 Millionen Euro flossen als Zuschüsse, etwa für den Lebensunterhalt. 2004 waren 379 Millionen Euro bewilligt worden, davon 121 Millionen Euro als Zuschüsse.

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