Statistik
Pleitewelle ebbt ab

Die Zahl der Firmenpleiten ist in Deutschland zum Jahresanfang deutlich zurückgegangen. Bei den Verbraucherinsolvenzen gab es dagegen einen Anstieg um fast 50 Prozent.

HB BERLIN. In den Monaten Januar bis März meldeten 8410 Unternehmen Insolvenz an und damit 8,4 Prozent weniger als im Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt erklärte.

„Damit setzte sich der seit Jahresbeginn 2005 zu beobachtende Trend rückläufiger Unternehmensinsolvenzen auch im ersten Quartal 2006 fort.“ Dagegen stieg die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um gut 50 Prozent auf 21 726. Die Gesamtzahl der Insolvenzen lag den Angaben zufolge bei gut 38 000 - um mehr als 23 Prozent über dem Stand zu Jahresanfang 2005.

Im März registrierten die Gerichte 3067 Firmenpleiten und damit knapp zehn Prozent weniger als vor Jahresfrist. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen stieg hingegen um gut 51 Prozent auf 7981.

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