Statistisches Bundesamt
Schlechte Zeiten für Kleinbetriebe

Anfang 2006 wurden in Deutschland mehr Kleinbetriebe geschlossen als vor einem Jahr. Die Welle stehe vor allem im Zusammenhang mit dem Gründungsboom von Kleinbetrieben und Ich-AGs in den vergangenen Jahren zurück.

HB BERLIN. Im ersten Quartal gaben 120 000 Kleinbetriebe ihr Geschäft auf, das waren gut neun Prozent mehr als Anfang 2005, wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Berechnungen mitteilte. „Dieser verhältnismäßig starke Anstieg bei den aufgegebenen Kleinbetrieben ist im Zusammenhang mit dem in den letzten Jahren erfolgten Gründungsboom von Kleinbetrieben zu sehen, zu denen auch die Ich-AGs zählen“, erklärten die Statistiker.

Die Zahl der Schließungen von Betrieben, die auf Grund ihrer Rechtsform oder Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen ließen, sei hingegen nur um ein Prozent auf 37 500 gesunken. Insgesamt wurden im ersten Quartal 199 000 Gewerbeabmeldungen angezeigt, 6,5 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Gleichzeitig registrierten die Statistiker 151 000 Neugründungen von Kleinbetrieben und 45 000 neue größere Firmen. Insgesamt legten die Gewerbeanmeldungen in den ersten drei Monaten des Jahres um knapp drei Prozent zu. Etwa ein Drittel der 237 000 neuen Geschäfte meldeten Frauen an.

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