Steuerliche Vorteile beim Verkauf
Nachfolgeregelung: Jede Variante einzeln prüfen

Keines meiner Kinder will das Unternehmen weiterführen oder daran beteiligt bleiben. Was kann ich tun? Wie kann die Zukunft des Unternehmens sichergestellt, wie können der Unternehmer und seine nachfolgende Generation abgesichert werden? Diese Fragen stellen den Unternehmer vor vielschichtige Herausforderungen. Unterschiedliche Alternativen stehen zur Wahl.

DÜSSELDORF. So kann der Unternehmer sein Unternehmen bzw. die Anteile an ein externes Management (Management-Buy-in) oder an das vorhandene Management (Management-Buy-out) verkaufen. Der Bestand des Unternehmens ist in der Regel gesichert, weil das Management auf Grund seiner finanziellen Beteiligung Interesse am Erfolg des Unternehmens hat. Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, kann die Übertragung sukzessive nach einem festen Zeitplan oder durch die Gewährung von Optionsrechten ausgestaltet werden.

Bei Variante drei verkauft der Unternehmer an einen strategischen Investor. Dieser ist oft ein Konkurrent, der eigene Ziele verfolgt: Hier reicht die Spannbreite von einer „unveränderten Weiterführung des Unternehmens“ über eine „Integration des Unternehmens oder Teilen des Unternehmens“ bis hin zur – nicht gewünschten – „Zerschlagung des Unternehmens“, um die Konkurrenz zu reduzieren. Nicht zu unterschätzen sind die Herausforderungen, die sich auf dem Wege zur erfolgreichen Integration eines Unternehmens stellen, insbesondere wenn sich das Management ändert.

Übernimmt ein Private-Equity-Investor das Unternehmen, dann wird die Firma im Regelfall eigenständig weitergeführt und auch das vorhandene Management wird in die Übernahme integriert. Die Finanzierung des Kaufpreises, der in der Regel durch ein „Erwerbsvehikel“ an den Veräußerer gezahlt wird, erfolgt einerseits durch den Private-Equity-Investor selbst (Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen) und andererseits durch Bankdarlehen. Auch das Management erhält in der Regel die Möglichkeit, sich mit Eigenkapital an dem „Erwerbsvehikel“ zu beteiligen („Sweet Equity“) oder erhält andere Anreizvergütungen (z.B. Stock Options).

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