Studie des BVMW
Mittelstand optimistisch für 2005

Optimistisch hat sich der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) am Dienstag für das Jahr 2005 gezeigt. Außerdem sieht er ein Ende des Stellenabbaus.

HB BERLIN. "Der Mittelstand trotzt der allgemeinen Schwarzmalerei und geht mit Optimismus in das Jahr 2005", erklärte BVMW-Präsident Mario Ohoven in Berlin. Nach einem gemeinsam mit der Philipps-Universität Marburg erstellten repräsentativen Studie wollten fast 60% der mittelständischen Betriebe im nächsten Jahr ihren Mitarbeiterbestand halten, erklärte Ohoven.

Knapp ein Viertel der Unternehmen plane laut dem "Marburger Mittelstands-Barometer", für das bundesweit mehr als 1.700 Unternehmer aller Branchen befragt wurden, sogar eine Aufstockung beim Personal. 17% der Mittelständler gingen von einer Verringerung der Beschäftigtenzahl aus. Die Unternehmer beklagten besonders staatliche Bürokratie und Regulierung, eine hohe Steuerbelastung und Finanzierungsprobleme. Es sei ein "alarmierendes Zeichen", dass knapp 70% der Betriebe ihre aktuelle Geschäftslage mit der Note 4 oder schlechter beurteilten und auch 2005 keine Besserung erwarteten. Hier sei die Politik gefordert.

Trotz sinnvoller Ansätze bei der Agenda 2010 sei der Reformprozess weit gehend zum Erliegen gekommen. Dies gelte vor allem für den Bürokratieabbau, die Steuerreform und die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.

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