Studie
Deutschland für Familienunternehmen unattraktiv

Deutschland ist für Familienunternehmen im Vergleich zu anderen Ländern einer Studie zufolge ein unattraktives Pflaster. Der Standort landete nur auf Rang 12 von 18. Besser sieht es zum Beispiel in Skandinavien aus.

HB STUTTGART. Gründe für Deutschlands schlechtes Abschneiden seien viele Vorschriften für Arbeitgeber und vergleichsweise hohe Personalkosten, teilte die Stiftung Familienunternehmen am Mittwoch in Stuttgart mit. Die Bundesrepublik landete bei der Untersuchung, in der das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Stiftung Standortfaktoren in 18 Industrieländern verglichen hat, lediglich auf Rang 12. Attraktivste Standorte für Familienbetriebe sind demnach Großbritannien, Dänemark und die Schweiz.

"Nirgendwo sonst werden Einstellungen und Kündigungen von Arbeitnehmern durch Bestimmungen und Vorschriften so stark beeinflusst wie in Deutschland", sagte Studienleiter Friedrich Heinemann laut Mitteilung. Diese starke Regulierung gehe auf Kosten der Flexibilität, die gerade für Familienunternehmen besonders wichtig sei. Sie sei die Grundlage, um wettbewerbsfähig zu bleiben und dynamisch zu wachsen, sagte Heinemann. Für die Studie wurden die Bereiche Steuern, Arbeitskosten, Regulierung, Finanzierung und Infrastruktur in den verschiedenen Ländern verglichen.

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