Studie
Mehr Übernahmen im Mittelstand

Die oft ungeklärte Nachfolge auf dem Chefsessel sorgt für eine steigende Zahl von Übernahmen im deutschen Mittelstand. Jeder dritte Unternehmer (35 Prozent) nannte dies in einer am Mittwoch veröffentlichten repräsentativen Umfrage als Hauptgrund für die deutlich steigende Zahl von Firmenverkäufen, Fusionen und Übernahmen in den vergangenen Jahren.

HB FRANKFURT/MAIN. Das Institut für Demoskopie Allensbach und die WHU ­ Otto Beisheim School of Management – hatten im Auftrag der Frankfurter Privatbank Metzler und des Wirtschaftsmagazins „impulse“ 253 Unternehmen befragt. Demnach übernahm fast jeder zweite Familienunternehmer (47 Prozent) in den vergangenen zehn Jahren ein anderes Unternehmen ganz oder teilweise. Der weitaus größte Teil der Firmenkäufe (56 Prozent) wurde im Inland getätigt, 15 Prozent kauften ausschließlich im Ausland zu, 29 waren im In- und Ausland auf Einkaufstour.

Fast neun von zehn Befragten (88 Prozent) gehen davon aus, dass der Trend zu Übernahmen und Fusionen im Mittelstand anhalten wird. „Wir erwarten aufgrund mehrerer hunderttausend ungeklärter Unternehmensnachfolgen in den nächsten Jahren noch eine weitere Zunahme“, sagte Marija Korsch vom Bankhaus Metzler laut Mitteilung. Die für die Studie „Mergers & Acquisitions (M&A) im Mittelstand“ befragten Unternehmen haben den Angaben zufolge größtenteils deutlich über 50 Mill. Euro Jahresumsatz.

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