Studie: Mittelständler profitieren vom Auslandsgeschäft

Studie
Mittelständler profitieren vom Auslandsgeschäft

Etwa jeder vierte deutsche Mittelständler liefert einer neuen Untersuchung zufolge einen Teil seiner Produkte und Leistungen ins Ausland. Dabei trägt das Auslandsgeschäft rund 17 Prozent zum Gesamtumsatz aller mittelständischen Unternehmen bei.

BERLIN. Das geht aus der Studie über die „Globalisierung des Mittelstandes“ hervor, den die KfW-Bankengruppe und die Wirtschaftsauskunftei Creditreform vorstellten. Im Jahr 2002 lag die Exportquote deutscher Mittelständler noch bei etwa 14 Prozent, in den 15 „alten“ EU-Ländern im Durchschnitt bei zwölf Prozent.

Rund 13 Prozent der kleinen und mittleren Firmen erwirtschaften der Studie zufolge inzwischen mehr als die Hälfte ihres gesamten Umsatzes im Ausland. Zwei Drittel ihrer Exporte liefern die Unternehmen in die Europäische Union. 37 Prozent aller mittelständischen Direktinvestitionen flossen seit 2001 in die „alten“ EU-Mitgliedsstaaten. Etwa 29 Prozent der Investitionen gingen nach Mittel- und Osteuropa - deutlich mehr als im Durchschnitt der gesamten deutschen Wirtschaft (fünf Prozent). Diese Länder böten den deutschen Unternehmen lukrative Standorte vor der eigenen Haustür, sagte KfW-Vorstandssprecher Hans W. Reich.

Für die Studie wurden mehr als 4000 mittelständische Unternehmen befragt. Darüber hinaus wurden mehr als 2500 KfW-Datensätze ausgewertet.

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