Studie
Mittelständler trotzen Steuererhöhung

Die deutschen Mittelständler blicken einer Umfrage zufolge trotz Mehrwertsteuererhöhung optimistisch ins kommende Jahr. Drei Viertel der Unternehmen erwarteten sogar bessere oder gleich gute Geschäfte wie 2006. Skeptischer bewerteten sie allerdings die gesamtwirtschaftliche Entwicklung.

HB BERLIN. Zwar erwarteten 63 Prozent, dass die Konjunktur 2007 mindestens so gut läuft wie in diesem Jahr. Doch 36 Prozent glaubten an eine Verschlechterung, heißt es in der Umfrage im Auftrag der Sparkassen, der Zeitschrift „impulse“ und des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung. Fast 80 Prozent der Firmen gingen davon aus, dass die Mehrwertsteuererhöhung schaden wird.

Der Umfrage zufolge wollen 70 Prozent der Unternehmen ihre Investitionen im laufenden Geschäftsjahr auf gleichem Niveau halten oder steigern. In den kommenden fünf Jahren würden 44 Prozent vor allem in neue Produkte oder Dienstleistungen investieren, ein Viertel in Betriebserweiterungen. Ebenfalls ein Viertel der befragten Betriebe plane, die Ausgaben zu senken.

Investitionen würden meist kurzfristig getätigt, ergab die Umfrage. 60 Prozent der Unternehmen hätten die Entscheidung für Investitionen im laufenden Geschäftsjahr auch erst in diesem Jahr getroffen. Und wenn Unternehmen ihre Investitionen steigerten, dann täten sie das in 44 Prozent der Fälle massiv, nämlich um mindestens 50 Prozent. Umgekehrt würden Investitionen ebenso drastisch zurückgefahren.

Fast 32 Prozent der mittelständischen Betriebe hätten bereits einmal staatliche Fördermittel beantragt. Das sind drei Prozentpunkte mehr als 2005.

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