Studie
Risikokapital ist schwer zu bekommen

Junge Unternehmen in Europa haben 2005 laut einer Studie weniger Risikokapital erhalten als noch 2004. Dagegen hatten es die US-Konkurrenten einfacher. Doch alles kein Grund zur Besorgnis, sagen die Verfasser der Untersuchung.

HB STUTTGART. Nach einer am Dienstag in Stuttgart veröffentlichten Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young und des Beratungsunternehmens Venture One flossen in Deutschland 512 Mill. Euro an 106 Unternehmen. 2004 waren es noch 543 Mill. Euro für 143 Firmen gewesen.

In Europa zeichnet die Studie ein ähnliches Bild: Dort ging das Investitionsvolumen von 3,8 Mrd. Euro im Vorjahr auf 3,6 Mrd. Euro zurück - knapp 30 Prozent unter dem Wert von 2002. "Die Beteiligungsgesellschaften sind vorsichtiger geworden und investieren sehr gezielt - dafür dann aber auch größere Summen", sagte Julie Teigland von Ernst & Young. In den USA dagegen flossen 2005 rund 22,1 Mrd. Dollar Risikokapital nach nur 21,7 Mrd. Dollar in 2004.

Für die Zukunft in Deutschland und Europa ist Teigland aber optimistisch: "Es wird in den nächsten Monaten wahrscheinlich mehr Investitionen geben." Der Konjunkturaufschwung sei relativ robust und die Stimmung bei den Investoren gut.

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