Textildienstleister
Nur nicht den Überblick verlieren

Textildienstleister versorgen Unternehmen mit frischer Arbeitskleidung. Die Wäschereien sind längst zu modernen Logistik-Unternehmen geworden. Und setzen nun auf IT-Technologie, damit jedes einzelne Kleidungsstück unter Tausenden täglich an den richtigen Empfänger kommt.

BERLIN. In der Regel fahren die Kuriere des Textildienstleisters Deutschen Berufskleider-Leasing GmbH (DBL) in Zirndorf ihre Kunden ein Mal pro Woche an. „Meist hat ein Mitarbeiter ein Outfit in dreifacher Ausführung“, sagt Dirk Hischemöller, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing. „Eins ist verschmutzt und wird mitgenommen, eins bringen wir sauber wieder mit und eins hat er für den Wechseltag zur Verfügung. Wenn Kunden täglich neue Wäsche brauchen, bekommen sie von uns entsprechend fünf Garnituren geliefert.“ 40 bis 50 Kunden versorgt ein Fahrer bei DBL pro Tag mit frischer Berufskleidung, abhängig von der Größe der belieferten Unternehmen und der Wäsche-Menge, die er transportiert.

Die saubere Kleidung hat dann meist einen langen Weg durch die Wäscherei hinter sich. Der Kunde bekommt davon nichts mit, der Fahrer legt die frische Wäsche auf Wunsch direkt in den Spind des einzelnen Mitarbeiters. Doch während Waschen, Mangeln und Trocknen inzwischen hochautomatisierte Prozesse sind, liegt die eigentliche Herausforderung für die Anbieter darin, nicht den Überblick zu verlieren und die Sachen zuverlässig und pünktlich zum Kunden zu liefern.

„Wir sind eigentlich Logistikdienstleister“, meint Dirk Hischemöller. Die DBL setzt auf 23 Standorte, um ganz Deutschland abzudecken. In der Wäscherei werden zuerst die Taschen kontrolliert, geleert und Fundstücke an den Besitzer zurück vermittelt. Dann wird nach Farbe, Verschmutzungsgrad und Einsatzgebiet sortiert und gewaschen.

So gibt es etwa spezielle Programme, die den Anforderungen an die Hygiene in einem Lebensmittelbetrieb oder einem Krankenhaus entsprechen. Außerdem wird die Kleidung auf Schäden geprüft, abgenutzte Sachen werden ausgetauscht. DBL hat deshalb ein großes Lager mit 1300 verschiedenen Artikeln: „So können wir schnell reagieren und ein Teil austauschen, wenn es kaputt gegangen ist oder ein Mitarbeiter eine neue Größe braucht, weil er zu- oder abgenommen hat.“

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