Trend fortgesetzt
Wieder weniger Unternehmensinsolvenzen

Der bereits in den ersten drei Monaten des Jahres zu verzeichnende Rückgang der Unternehmensinsolvenzen hat sich auch im April fortgesetzt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes meldeten die deutschen Amtsgerichte 3422 Firmenpleiten - 2,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Unter den Verbrauchern dagegen ist der Trend weiterhin steigend.

HB WIESBADEN. Die Insolvenzen der Konsumenten in Deutschland nahmen auch im April deutlich zu; sie kletterten um 55,9 Prozent auf insgesamt 5537 Fälle. Zusammen mit den Insolvenzen der privaten Schuldner und den Nachlassinsolvenzen belief sich die Gesamtzahl der Insolvenzen im April damit auf 11 656 Fälle. Dies entspricht einem Plus von 21,7 Prozent.

Während also die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in den ersten vier Monaten 2005 im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Prozent auf 12 607 zurückgegangen ist, nahm die Gesamtzahl der Insolvenzen in Deutschland deutlich zu. Von Januar bis Ende April stieg die Zahl um 13 Prozent auf 42 604 Fälle. Auf übrige Schuldner entfielen damit 29 997 Fälle, ein Plus von 23,3 Prozent. Am stärksten legten die Verbraucherinsolvenzen zu, und zwar mit einem Plus von 40,7Prozent auf 20 005 Fälle.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger wurden von den Gerichten allein für April mit 2,9 Mrd Euro angegeben, im Vorjahr waren es noch 3,8 Mrd Euro. Rund 60 Prozent der jüngsten Forderungen betrafen Unternehmen.

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