Trotz Fachkräftemangels
Mittelstand bekennt sich zu Deutschland

Der Mittelstand bekennt sich trotz zunehmenden Fachkräftemangels zum Standort Deutschland. In einer Umfrage der DZ Bank zeigen sich die Unternehmen für die Zukunft optimistisch.

HB FRANKFURT/MAIN. schlossen 94 Prozent von 1500 befragten Unternehmen eine Verlagerung von Unternehmensteilen ins Ausland aus – und dass, obwohl viele bereits Probleme haben, Fach- und Führungskräfte auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu bekommen: 54 Prozent der befragten Betriebe fühlen sich nach der am Montag in Frankfurt veröffentlichten „Mittelstandsumfrage Herbst 2007“ vom Fachkräftemangel betroffen.

Ihre Geschäftslage schätzen 85 Prozent der Mittelständler als gut bis sehr gut ein. Jedes vierte Unternehmen (27 Prozent) will in den nächsten sechs Monaten neue Stellen schaffen. Nur neun Prozent erwägen Personalabbau. 73 Prozent der Betriebe wollen im nächsten Halbjahr investieren.

Wegen der „als Störfaktor aufgetretenen Finanzkrise“ in diesem Sommer hatten die Experten der genossenschaftlichen DZ Bank mit schlechteren Werten gerechnet. Vor allem die Dienstleistungsbranche zeigte sich aber weiterhin optimistisch, auch landwirtschaftliche Betriebe sowie Bauwirtschaft und Handel erwarten laut Umfrage nach wie vor gute Geschäfte.

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