Trotz Krise
Familienbetriebe setzen auf Investitionen

Ungeachtet der wirtschaftlichen Krise investieren die Familienbetriebe weiter in die Entwicklungen von neuen Produkten. 64 Prozent hielten diese Ausgaben konstant, weitere 20 Prozent wollten die Investitionen noch erhöhen.

HB BERLIN. Dies teilten die Verbände "Die Familienunternehmer ­ ASU" und "Die Jungen Unternehmer ­ BJU" am Sonntag nach einer Umfrage unter 365 Unternehmern mit.

Familienunternehmer-Präsident Patrick Adenauer verlangte zur Stärkung des Mittelstandes eine Entlastung bei Steuern und Abgaben. "Wir sind auf die Vorschläge der Parteien im Vorfeld der Bundestagswahl gespannt", sagte er.

Die Mehrheit der Familienunternehmen versucht demnach auch in der Krise, die Zahl der Auszubildenden zu halten. Für 55 Prozent werde die Flaute keinen Einfluss darauf haben, hieß es. Elf Prozent der Befragten wollten den Anteil an Nachwuchskräften sogar erhöhen. 20 Prozent der Befragten bilden den Angaben zufolge weniger aus, 14 Prozent überhaupt nicht.

Eindeutig ist die Position der mittelständischen Firmen zum Thema Landesbanken. "85 Prozent schätzen sie als gering bis gar nicht bedeutend ein", hieß es. Eine Privatisierung werde von zwei Dritteln der befragten Unternehmer befürwortet.

/rm/DP/stw

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