Tür-Systeme
Dorma öffnet die Pforten Richtung Asien

Das Familienunternehmen aus Ennepetal rüstet Hotels, Bürotürme, Flughäfen oder Einkaufszentren mit modernen Tür-Systemen aus - und das auf der ganzen Welt. Der Weltmarktführer wagte bereits 1978 den Schritt ins Ausland und gründete eine Tochtergesellschaft in Singapur. Die Insel vor der Südspitze Malaysias diente als Sprungbrett für ganz Asien.

SINGAPUR. Der beste Weg nach Südostasien führt durch Türen von Dorma. Ob Geschäftsleute, Diplomaten oder Touristen - unterwegs in Fernost machen sie fast alle Station im reichen Singapur. Und wer auf dem dortigen Flughafen landet, den schleusen die wachsamen Zöllner des Stadtstaats durch Dorma-Türsysteme. Doch das Familienunternehmen aus dem westfälischen Ennepetal hat nicht nur Singapurs internationalen Changi-Airport ausgestattet.

Auf der ganzen Insel gehen Besucher von Hotels, Bürotürmen, Behörden oder Einkaufszentren durch Dorma-Türen ein und aus. Und wer darauf achtet, stellt schnell fest: Die Marke Dorma findet man nicht nur auf der Tropeninsel vor der Südspitze Malaysias, sondern auch an den Pforten von fast allen großen Gebäuden dieser Welt - und natürlich in Deutschland.

Klar, es gibt Konkurrenz, etwa den schwedischen Hersteller von Tür- und Sicherheitstechnik Assa Abloy. Aber der Weltmarktführer Dorma passt vorzüglich in das Klischee des "Hidden Champions". Seine Produkte wie Türschließer, Klinken, Beschläge oder Automatiktüren umgeben uns ständig und sind aus dem Alltag im globalen Dorf nicht wegzudenken. Doch kaum einer kennt die Firma, die dahintersteht. Dabei ist Dorma neben seiner deutschen Zentrale in Ennepetal auf der ganzen Welt aktiv, nicht zuletzt in Singapur.

Dort eröffnete Karl-Rudolf Mankel, der Enkel des Firmengründers und heutige Dorma-Alleininhaber, 1978 eine Tochtergesellschaft. Die Mission: Türen nach Asien aufstoßen. Als Mankel Ende der siebziger Jahre die Firma übernahm, startete er ihre Internationalisierung. Die ersten Schritte nach Singapur gehörten auch zu den ersten, die Dorma überhaupt ins Ausland wagte.

Das war vor mehr als dreißig Jahren. Der Weg in den unbekannten Erdteil Asien begann steinig. Das bodenständige Familienunternehmen, das mit seiner Heimat Ennepetal fest verwurzelt ist, musste sich an dem exotischen Standort mit ungewohnten Geschäftssitten anfreunden. Nicht nur das. Auch im eigenen Haus war der Schritt ins Ausland umstritten. "Der Betriebsrat fürchtete Verlagerungen auf Kosten des deutschen Standorts", erinnert sich Firmenpatriarch Mankel.

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