Umfrage
Mittelstand sieht in Linkspartei Gefahr für Wirtschaft

Der Mittelstand sieht den Wirtschaftsstandort Deutschland bei einem Einzug der Linkspartei in den Bundestag laut einer Umfrage gefährdet.

HB BERLIN. 77,4 Prozent der 385 befragten Unternehmer befürchten einen Nachteil für die Wirtschaft, sollte die Linkspartei am 18. September - wie von den Meinungsforschern vorhergesagt - ins Parlament einziehen. Dies ergab eine Befragung der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer.

Sollte die Linkspartei gar in eine Regierung kommen, meinen 73,7 Prozent der Befragten, Deutschland würde im Ausland als rückwärts gewandt wahrgenommen. Immerhin 43,5 Prozent der Unternehmer sind der Ansicht, dass mit der Linkspartei im Bundestag künftig soziale Anliegen stärker berücksichtigt werden. Die Arbeit des rot-grünen Bundeskabinetts bewerteten die Unternehmer in der Umfrage als nicht ausreichend und gaben Rot-Grün die Durchschnittsnote 4,18.

Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne), der etwa das Dosenpfand und den Atomausstieg durchgesetzt hat, schnitt am schlechtesten ab und bekam die Schulnote 5,1. Ebenfalls mangelhaft wurden die Leistungen von Verkehrsminister Manfred Stolpe und Finanzminister Hans Eichel (beide SPD) bewertet.

Am besten bewerteten die Befragten die Arbeit von Innenminister Otto Schily (SPD) mit der Note 2,8. Die Unternehmer zeigten sich mit der Arbeit von Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) und Außenminister Joschka FISCHER (Grüne) am ehesten zufrieden. Struck gaben sie die Note 3,2, FISCHER die Note 3,7. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) liegt mit einer glatten Vier über dem Durchschnitt, aber nur weniger als ein Prozent der Befragten bewertete seine Arbeit als sehr gut.

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