Umsatz inzwischen vervierfacht
Wie Mobileview überleben konnte

Erreicht hat die Firma diese Umsatzsteigerung mit einer Ausweitung des ursprünglichen Geschäftsmodells: Mobileview stellt seit Anfang 2002 auch klassische PDA-basierte Dienste für Palmtops und Pocket PCs sowie SMS-Dienste in allen sieben deutschen Netzen (D1, D2, eplus, O2, Talkline, Debitel und Mobilcom) bereit. So können Flugreisende beispielsweise Ankunfts- und Abflugzeiten per SMS abfragen. Zu den Kunden von Mobileview gehören neben der Lufthansa auch T-Online, Sixt, Blaupunkt oder Investor Crédit Suisse.

„Wir haben zunächst nur Lizenzen für die Bereitstellung dieser mobilen Anwendungen erteilt“, erklärt Franke. Doch auf Kundenwunsch ist er auch dazu übergegangen, den Betrieb dieser intelligenten Dienste auf Basis des Merlix-Servers abzuwickeln. So hat Mobileview in drei Stufen sein Geschäftsmodell erweitert: Entwicklung des Servers Merlix, Erstellung mobiler Anwendungen und den ASP-Betrieb incl. Hosting.

Da liegt es auf der Hand, dass die Hälfte der 30 Beschäftigten Software-Entwickler sind, von denen Franke vor allem die Mitarbeiter der ersten Stunde am Unternehmen beteiligt hat. Einen Börsengang fasst der Firmenchef nicht ins Auge, er peilt eher einen Trade Sale an, also den Verkauf des Unternehmens an einen industriellen Partner oder auch einen anderen Finanzinvestor. Denkbar seien erste Gespräche in dieser Richtung im übernächsten Jahr. Bis dahin will er den Umsatz auf zehn Mill. Euro steigern, in zehn verschiedenen Ländern mit 30 verschiedenen Netzbetreibern kooperieren und 50 Kunden betreuen.

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