Umsatzminus und Stellenabbau im ersten Quartal
Handwerk leidet weiter

Die deutschen Handwerksbetriebe haben auch im ersten Quartal 2005 ein Umsatzminus verzeichnen müssen und weitere Stellen abgebaut.

HB WIESBADEN. Ende März arbeiteten in Handwerksbetrieben 4,1 % weniger Menschen als ein Jahr zuvor, berichtete das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden. Besonders betroffen war das Bauhauptgewerbe mit 8 % weniger Mitarbeitern. Vergleichsweise gut schnitten Autowerkstätten und das Nahrungsmittelgewerbe mit einem Minus von jeweils 1,5 % ab. Im Jahr 2004 beschäftigte die Branche laut Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) noch 4,9 Mill. Menschen.

Auch die Umsätze der selbstständigen Handwerksunternehmen schrumpften weiter. In den ersten drei Monaten des Jahres sanken sie um 6,2 % binnen Jahresfrist. Rabenschwarz war die Lage für das Bauhauptgewerbe mit einem Minus von 17,3 %. Stabil blieben dagegen die Erlöse des Nahrungsmittelgewerbes. Seit Jahresanfang hat sich der negative Trend aus dem Vorjahr fortgesetzt. 2004 ging die Zahl der Beschäftigen im deutschen Handwerk laut Bundesamt um 3,4 % zurück, die Umsätze um 1,6 %. Insgesamt erzielte die Branche laut ZDH im Vorjahr 462 Mrd. € Umsatz (minus 1,5 %).

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