Unternehmenssteuern
DIHK rechnet mit drei Milliarden Euro Enlastung

Der Wirtschaftsverband DIHK geht von einer Entlastung durch die Reform der Unternehmenssteuern von mindestens drei Milliarden Euro aus. Im Zentrum der Reform steht eine deutliche Senkung des Körperschaftsteuersatzes.

HB BERLIN. „Die Entlastung für die Unternehmen wird größer sein als drei oder vier Milliarden und sie kann gehen bis zu zehn Milliarden“, sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Ludwig Georg Braun, im ZDF mit Blick auf die durch die Reform erwarteten steuerlichen Entlastungen. Der DIHK würde sich zwar eine grundlegende Reform wünschen. „Aber so weit sind wir nicht, denn dagegen stehen die Haushaltspolitiker, die ihren Haushalt sanieren wollen“, erklärte der Verbandschef.

Nach Ansicht Brauns ist das Schließen von Steuerschlupflöchern nur dann richtig, wenn gleichzeitig die Steuersätze gesenkt werden. Grundsätzlich müsse das Steuersystem übersichtlicher und einfacher werden. Derzeit bereitet eine Arbeitsgruppe die Koalitionsberatungen über die Unternehmenssteuerreform am 25. Juni vor.

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat bereits angekündigt, mit der Reform der Unternehmensbesteuerung die Sätze für Kapitalgesellschaften unter 30 Prozent zu senken. Allerdings hat er auch erklärt, dass sich die Nettoentlastung für die Unternehmen in Grenzen halten werde. Andernfalls würden alle Verschuldungsgrenzen gesprengt. Zudem wolle er Steuerschlupflöcher stopfen.

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