Unternehmer verstärken ihre Präsenz
Wettlauf um den Panamakanal

Nachdem in der Volksabstimmung vier von fünf Panamaern für den Ausbau des Panamakanals stimmten, umringen internationale Unternehmen und Investoren Panamas Funktionäre und Entscheidungsträger. Obwohl erst im Jahr 2007 mit den Arbeiten begonnen wird, spinnen Lobbyisten und Investoren schon jetzt ihre Netze.

bfai SAN SALVADOR. Der aktuellen Planung zufolge wird im Jahr 2007 mit den ersten Ausbaggerungen begonnen. Diese bleiben bisherigen Verlautbarungen zufolge in panamaischen Händen. Die darauf folgenden Arbeiten werden über internationale Ausschreibungen an private Unternehmen vergeben. Mindestens die Hälfte des 5,25 Mrd. US$ teuren Projektes soll über Kredite finanziert werden.

Interesse bekundeten neben der deutschen Siemens US-amerikanische Unternehmen wie Halliburton, Caterpillar, Bechtel oder General Electric sowie Mitsubishi (Japan), Evergreen (Taiwan), Oderbrecht (Brasilien) und der mexikanische Grupo Carso von Carlos Slim. Außerdem sind die Banken HSBC, City Bank, JP Morgan, Crédit Suisse und die Bank of Tokyo an einer Mitwirkung interessiert. Den wohl größten Andrang zeigt Frankreich mit den Unternehmen Suez, Bouygues, Vinci, Eiffage und Alstom sowie die Banken BNP-Paribas und Crédit Agricole-Crédit Lyonnais.

Während die internationale Gemeinschaft - als Hauptbenutzer des Kanals insbesondere die USA - Panama zur Entscheidung gratulierte, sorgte die geringe Wahlbeteiligung von nur 56% für interne Diskussionen. Staatspräsident Martín Torrijos nahm dazu keine Stellung, Regierungsgegner sahen in der Enthaltung ein geringes Interesse der Bevölkerung oder gar eine Ablehnung der Regierung Torrijos.

Weitere Informationen finden Sie bei der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai).

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