Unternehmerin Lencke Steiner
„Für eine Idee muss man wie ein Löwe kämpfen“

Am Dienstag startet erneut die Gründershow „Die Höhle der Löwen“ auf Vox. Unternehmerin und Investorin Lencke Steiner erklärt, warum sie wieder dabei ist und was die Start-ups in der zweiten Staffel besser machen.
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Lencke Steiner hat noch nicht viel Urlaub gemacht in diesem Sommer. Zurzeit ist die Geschäftsführerin der Firma W-Pack noch ziemlich beschäftigt mit dem Aufbau der FDP-Fraktion in der Bremer Bürgerschaft und mit den letzten Tagen Ihrer Amtszeit als Vorsitzende der Jungen Unternehmer. Nach zwei Amtszeiten darf Steiner nicht wieder antreten. Außerdem sitzt die 29-Jährige in der Jury der Gründershow „Die Höhle der Löwen“, deren zweite Staffel am Dienstag bei Vox anläuft.

Bei der vergangenen Staffel der „Höhle der Löwen“ sind Sie dadurch bekannt geworden, dass Sie wenig investiert haben, es gab auf Facebook auch böse Kommentare. Warum machen Sie bei der zweiten Staffel wieder mit?
Weil das letzte Mal extrem spannend war. Wir haben die Gründerszene in Deutschland mit dem Format noch mehr ankurbeln und auch den Gründern tatsächlich unter die Arme greifen können.

Im vorigen Jahr haben Sie häufiger als andere Löwen gesagt: „Ich bin raus!“ Damals wollten Sie in zwei Firmen investieren. Sind es diesmal mehr?
Das darf ich nicht verraten. Es waren aber diesmal wieder viele spannende Investments dabei. Lassen Sie sich also überraschen. Am Dienstag geht es ja schon los.

Hat sich an dem Format etwas geändert?
Nein, aber ich hatte das Gefühl, dass die Gründer besser vorbereitet waren als in der ersten Staffel. Viele haben sehr gut präsentiert. Viele wissen genauer, was sie wollen.

Beim letzten Mal waren es acht Folgen, wie viele sind es diesmal?
In diesem Jahr werden es elf Folgen.

Haben Sie in der aktuellen Staffel auch mehr Zeit investiert als bei der vergangenen?
Der Dreh ist zeitlich schon recht aufwendig. Ich meine, es waren dieses Jahr 14 Drehtage, verteilt auf drei Monate. Pro Tag hatten wir teilweise bis zu sechs Pitches.

Sind die Löwen mehr zusammengewachsen durch die vielen Sendungen?
Wir sind im herzlichen Wettbewerb. Wenn man um eine Geschäftsidee kämpfen muss, wird man aber natürlich schon mal zum Löwen. Davon lebt die Show schließlich.

Würden Sie bei einer dritten Staffel wieder mitmachen?
Ich will mich da noch nicht festlegen, klar ist aber, dass ich Spaß daran gefunden habe, Gründer zu unterstützen. Das will ich auf jeden Fall weitermachen.

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  • Sie hat teilweise "bis zu sechs Pitches am Tag". Ich weiß nicht, ob ich darüber lachen oder heulen soll.

    Bei G.Alao konnte man lachen, es war ein Schauspieler, und er war richtig gut. Aber die FDP-Tante scheint nicht zu wissen, was sie da von sich gibt. Tragisch.

  • Auch nur geklaut, das wäre ja das erste Mal seit zig Jahren, dass unsere Fernsehhinterwäldler eine eigene gute Idee haben. Wenn dann höchstens etwas mit der omnipräsenten TV-Polizei.

    Das Format kommt aus den USA, nennt sich dort "Shark Tank", läuft auf DMAX und ist total albern aber nicht albern genug, dass man nicht auch den Namen geklaut und ein wenig umgebastelt hätte. Es geht übrigens noch erbärmlicher, und zwar dann, wenn die hier mit ihren Ideen ankommen. Wenn man etwas mit Internet verbieten würde, käme wahrscheinlich gar niemand. Diese Ideen der Shark Tank- Unternehmer kann man nicht so leicht klauen, die sind geschützt.

    Ich wette, wenn die Sendung anläuft, dann erleben wir ideenmäßig eine bitterböse Überraschung, nämlich fast nur Ideen-Müll. So etwas wie diesen Sporthocker zum immer Dabeihaben mit dem man auch so schön turnen und sich dabei schwungvoll auf die Nase legen kann.


  • Lencke ist eine aufregende und erfolgreiche junge Unternehmerin. Warum sie sich bei einem Unterschichtensender im Trash-TV engagiert, ist für mich unerklärlich.

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